Solarladegeräte sind längst keine technische Sensation mehr. Inzwischen sind zahlreiche Geräte auf dem Markt, die zuverlässig ihre Arbeit verrichten. Ein Problem gibt es allerdings: Aufgrund der noch immer eher niedrigen Effizienz der Solarzellen wird eine bestimmte Fläche benötigt, um ausreichend Strom zu gewinnen. Die meisten Solarladegeräte sind daher deutlich größer als eine Powerbank. Wer nicht gerade zu einem längeren Campingtrip in die wilde Natur aufbricht, nutzt daher in der Regel lieber den kleinen Stromspeicher für die Hosentasche. Dies ist einer der Gründe, weshalb Solarladegeräte noch nicht so weit verbreitet sind, wie sich die Hersteller dies ursprünglich erhofft hatten. Ein belgisches Startup will nun eine Lösung für das Problem gefunden haben.


Nicht immer kommt es auf die Größe an. Foto: Sunslice

Mehrere Solarladegeräte können gemeinsam genutzt werden

Denn die Firma hat ein Solarladegerät aus ultradünnen Zellen entwickelt. Dadurch wird es ermöglicht, das Ladegerät so zu falten, dass es für den Transport lediglich noch die Größe einer Kreditkarte besitzt. Auf diese Weise kann das Gadget ebenso problemlos verstaut und mitgenommen werden wie eine Powerbank. Auch das Gewicht von lediglich 70 Gramm spricht für das Solarladegerät im Mini-Format. Der Clou: Aufgefaltet ist gleichzeitig genug Fläche vorhanden, um das eigene Smartphone aufzuladen. Den Angaben des Herstellers zufolge dauert es rund zwei Stunden, das Smartphone etwa zur Hälfte aufzuladen. Doch es gibt auch einen interessanten Trick. So lassen sich zwei der Gadgets hintereinander schalten – so dass sich die Ladeleistung verdoppelt.

Die Finanzierung der Serienproduktion soll per Crowdfunding realisiert werden

Aktuell existiert allerdings erst ein funktionierender Prototyp des Sunslice. Bevor die Serienproduktion gestartet werden kann, benötigt das Startup noch ausreichend Kapital. Eingesammelt werden soll das Geld mithilfe einer Crowdfundingaktion auf Kickstarter. Dort können sich frühe Unterstützer eines der Geräte für 65 Euro sichern. Ausgeliefert werden sollen die Geräte dann im Juni nächsten Jahres. Wer allerdings den Sunslice bereits jetzt zu Weihnachten verschenken möchte, kann dies ebenfalls tun: Für einen Aufpreis von fünf Euro gibt es eine spezielle Gutscheinkarte dazu. Für weitere 15 Euro kann das Ladegerät zudem personalisiert werden.

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