2016 starteten von US-amerikanischen Boden aus 21 Raketen erfolgreich ins All. Wenn es nach SpaceX geht, dann möchte das Unternehmen von Elon Musk diese Zahl in diesem Jahr bereits nahezu alleine erreichen. Das Unternehmen gab bekannt, 2017 alle zwei oder drei Wochen eine Rakete starten lassen zu wollen – und am Ende bei um die 20 eigenen Raketenstarts landen zu wollen.


SpaceX will 20 Starts im Jahr erreichen

Den bisherigen firmeneigenen Rekord stellte SpaceX im letzten Jahr auf, als das Unternehmen acht Raketen ins All brachte. Die Zahl wäre noch höher ausgefallen, wenn im September nicht eine der Raketen explodiert wäre.


Ein Sprung auf 20 Starts im Jahr wäre wahrlich ambitioniert und – sollte dies gelingen – eine beeindruckende Leistung. Allerdings kündigte Gwynne Shotwell, die Präsidentin von SpaceX, ein ähnliches Ziel auch bereits für 2016 ausgab.

Der Unfall im September beschädigte eines der Launch Pads des Unternehmens in Cape Canaveral in Florida. Allerdings gibt es dort noch ein anderes Pad, mit einem beinahe historischen Wert. Denn von den Pad neben der Vandenberg Air Force Basis starteten die Spaceshuttle-Missionen. Laut Shotwell möchte SpaceX das ambitionierte Ziel 2017 erreichen.

Ambitionierte Pläne für 2017

Bisher gab es in diesem Jahr allerdings erst einen Start Mitte Januar. Ein anderer, der für Anfang Februar geplant war, wurde auf das Ende des Monats verschoben, eine Versorgungsmission für die Internationale Raumstation ISS soll nächste Woche starten. SpaceX scheint diese Ankündigung dieses Mal durchaus wahr machen zu können – allerdings kann bei derart komplexen Events wie einem Raketenstart immer etwas schiefgehen.

Im Auftragsbuch von SpaceX „lagern“ momentan mehr als 70 Aufträge mit einem Volumen von mehr als 10 Milliarden US-Dollar. Für SpaceX ist es daher wichtig, was die Raketenstarts angeht in einen flüssigen Rhythmus zu kommen, um ambitioniertere Pläne wie die Reise zum Mars mit entsprechendem finanziellen Hintergrund hinterlegen zu können.

SpaceX möchte in diesem Jahr den Falcon Heavy Lander ins All bringen, die erste wieder gelandete Rakete erneut starten lassen (was ursprünglich bereits für letztes Jahr geplant war) und unbemannte Testflüge für die bemannte Dragon-Kapsel durchführen.

via Reuters

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