Der eine oder andere Autofahrer ist vielleicht schon einmal in der Situation gewesen. Im Großstadtgetümmel ist es ein leichtes den Überblick zu verlieren. Nach einer gefühlten Ewigkeit wird endlich ein Parkplatz ausfindig gemacht. Das Halteverbotsschild wurde jedoch übersehen, was schnell zu teuren Abschleppkosten führen kann. Dank der neuen AbschlepStopp-Erfindung von Daniel Kalliontzis, könnte damit jedoch bald Schluss sein. Es handelt sich hierbei um ein recht einfaches System, welches es der Polizei beziehungsweise dem Ordnungsamt erlaub direkt vor Ort, also in der unmittelbaren Nähe des falsch abgestellten Fahrzeugs, den Fahrer zu rufen. Das Ganze geschieht lediglich per Berührung der Frontscheibe.


So funktioniert AbschleppStopp

Um AbschleppStopp in die Serienproduktion zu befördern, präsentiert Daniel Kalliontzis seine Erfindung auf der Crowdfunding-Plattform Indiegogo und hofft auf eine Finanzierung. Wer sich für das Projekt interessiert und dieses entsprechend unterstützen möchte, der kann die Kampagne noch bis zum 16. November spenden. AbschleppStopp ist ein einfaches Gerät mit einem integrierten Handy als Herzstück, welches via Saugnapf von innen an der Frontscheibe des Autos geheftet wird. Mittels eines einfachen Menüs kann der AbschleppStopp aktiviert werden.


Befindet sich das Auto tatsächlich unbeabsichtigt im Halteverbot, wird die Polizei oder das Ordnungsamt zunächst durch das Gerät aufgefordert, mittels Berührung der Frontscheibe den Fahrer zu informieren. Dieser erhält dann auf das Smartphone oder das Handy oder aber auch über das Festnetz bescheid und kann entsprechend schnell zum Fahrzeug zurück kehren und somit den Abschleppvorgang und die damit einhergehenden Kosten verhindern. Um AbschleppStopp benutzen zu können, benötigt man lediglich eine Rufnummer.

Wir das Ordnungsamt oder die Polizei AbschleppStopp nutzen?

Dass AbschleppStopp funktioniert ist unbedenklich. Fraglich ist jedoch, ob die Polizei oder das Ordnungsamt auch davon Gebrauch machen würde? Daniel Kalliontzis verspricht hier auch entsprechende Sicherheit und stützt seine Argumente für eine Benutzung auf das Verhältnismäßigkeitsprinzip. Schließlich sind die Beamten danach verpflichtet den für den KFZ-Halter günstigsten Weg für die Beseitigung des Autos aus dem Halteverbot zu wählen. Setzt man also die Kosten für einen Abschleppdienst in das Verhältnis den Fahrer zu rufen, liegt das für den Fahrer günstigere Ergebnis ja auf der Hand. Es bleibt den Polizeibeamten also nichts anderes übrig, als dem AbschleppStopp Folge zu leisten um nicht gegen geltendes Recht zu verstoßen.

Die Einrichtung von AbschleppStopp (Tow Stopp)

AbschleppStopp ist einfach und schnell eingerichtet. Die Bedienung erschließt sich von allein. Die Aktivierung dauert nicht länger als das Einstellen der Parkuhr. Im Vergleich zu den Kosten für eine Abschleppmaßnahme ist AbschleppStopp schon für ein Zehntel erhältlich. Als Beta Tester kann man das Produkt entsprechend testen und bekommt den AbschleppStopp schon für 29 Euro zuzüglich den Versandkosten. Ab Juni 2015 sollen die ersten Geräte für knapp 59 Euro verfügbar sein. Möglich ist auch der Erwerb eines Paar- oder Familien-Pakets mit bis zu vier Geräten.

AbschleppStopp im Videoclip

AbschleppStopp wird auch heute Abend im Rahmen der Erfolgssendung „Die Höhle der Löwen“ ab 20:15 Uhr auf VOX vorgestellt. Daniel Kalliontzis wird seine Erfindung bestmöglich präsentieren um potentielle Geldgeber wie Frank Thelen, Jochen Schweizer, Vural Öger, Judith Williams oder Lencke Wischhusen von dem Produkt zu überzeugen. Für 50.000 Euro ist Daniel Kalliontzis bereits 15 Prozent der Firmenanteile abzutreten. Frank Thelen und die Teleshopping-Königin Judith Williams werden von dem jungen Unternehmer entsprechend fokussiert. Ob ein Investment in Frage kommt, werden wir heute Abend erfahren.

Quelle: AbschleppStopp

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1 Kommentar

  1. Rico

    12. Oktober 2014 at 00:24

    Was für ein Quatsch! Ist ja wie vorsätzlich falsch parken und lustig finden das Vorbeigehende bestimmt auch! Ich würde jedenfalls an jede Scheibe drücken. Mal sehen wie schnell Herrchen oder Frauchen am Auto sind. Da könnte man ja kleine Wettbewerbe veranstalten 🙂

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