Die Formel E dürfte inzwischen den meisten Leuten ein Begriff sein. Zu Beginn wurde die Rennserie mit reinen Elektroautos oft belächelt. Inzwischen hat sich aber eine treue und durchaus ansehnliche Anhängerschaft entwickelt. Einen ähnlichen Erfolg erhoffen sich nun auch die Initiatoren des Projekts Air Race E. Die Rennen werden allerdings nicht auf dem Boden stattfinden, sondern in einer Höhe von zehn Metern. Dort sollen mehrere Flugzeuge innerhalb einer festgelegten Flugzone gegeneinander antreten. Vorbild ist der Air Race 1 World Cup, bei dem die Piloten Geschwindigkeiten von bis zu 450 Stundenkilometern erreichen. Ansehen kann man sich die Rennen zum einen direkt vor Ort. Es sind aber auch Fernsehübertragungen und Livestreams in aller Welt geplant.


Bild: Air Race Events

Das Potential der Technik soll einer breiten Öffentlichkeit gezeigt werden

Wie genau die Elektroflugzeuge aussehen werden, steht bisher noch nicht fest. Dies dürfte sich nicht zuletzt nach den Wünschen der teilnehmenden Industrieunternehmen richten. Klar ist aber, dass die Flieger einen Propeller haben werden und der Antrieb ausschließlich mithilfe eines Elektromotors erfolgt. Außerdem werden die Maschinen exklusiv für die Teilnahme an den Rennen entwickelt und gebaut. Für den sonstigen Personentransport sind sie also nicht geeignet. Dennoch ist eines der Ziele der Rennserie, neue Technologien unter besonderen Bedingungen testen und evaluieren zu können. Gleichzeitig soll durch die spektakulären Flüge gezeigt werden, welches Potential Elektroantriebe auch in der Luftfahrtbranche besitzen. Der Start der neuen Rennserie Air Race E ist aktuell für das Jahr 2020 geplant.

Auch EasyJet will ein Elektroflugzeug fliegen lassen

Tatsächlich hat sich in letzter Zeit einiges bei der Entwicklung von Elektroflugzeugen getan. So kündigte die Billigfluglinie EasyJet vor kurzem an, dass schon im nächsten Jahr erste Testflüge mit einem E-Flieger stattfinden sollen. Es wird sich allerdings noch nicht um eine große Passagiermaschine handeln. Vielmehr ist von insgesamt neun Sitzen die Rede. Gleichzeitig wird auch in Deutschland in diesem Bereich geforscht. Am bekanntesten ist in diesem Zusammenhang sicherlich das von Frank Thelen unterstützte Münchener Startup Lilium Aviation. Grundsätzlich bringen Elektroflugzeuge drei große Vorteile mit sich: Sie verursachen in der Luft keine CO2-Emissionen, sie tragen nicht zur Luftverschmutzung bei und sie reduzieren den bei Start- und Landung problematischen Fluglärm.


Via: Electrek

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