Der Incheon International Airport bringt Passagiere unter anderem in den Großraum Seoul und befördert jährlich mehr als vierzig Millionen Passagiere. Dementsprechend großflächig ist die Anlage auch. Als Passagier kann man dort schon einmal den Überblick verlieren. Damit aber niemand verloren geht und jeder rechtzeitig sein Gate findet, hat der koreanische Konzern LG einen speziellen Roboter entwickelt. Der sogenannte Airport Guide Robot versteht vier Sprachen, kennt die aktuellen Abflugzeiten und -gates und kann bei Bedarf die Passagiere auch an das gewünschte Ziel begleiten. Auch die Geschäfte innerhalb des Flughafens könnten profitieren: Der Roboter kann Kunden auf Wunsch auch zu einem bestimmten Laden führen.


Auch Geschäftsreisende suchen auf unbekannten Flughäfen schon einmal das richtige Gate. Zukünftig helfen die Roboter von LG. Foto: LG

Die Kommunikation mit dem Roboter soll intuitiv möglich sein

Die einfachste Form der Kommunikation mit dem Roboter besteht darin, seinen Boarding Pass zu scannen. Anschließend stellt der kleine Helfer dann alle relevanten Informationen zur Verfügung. Alternativ kann die Steuerung aber auch über LC-Displays oder eine Sprachsteuerung erfolgen. Dies wird notwendig, wenn spezifische Informationen erfragt werden sollen. Neben Koreanisch verstehen die Roboter zudem Chinesisch, Japanisch und Englisch. Ein Großteil der Weltbevölkerung sollte also in der Lage sein, mit dem technischen Helfer zu kommunizieren. Erstmals der Öffentlichkeit präsentiert wurden die Roboter auf der diesjährigen Consumer Electronics Show in Las Vegas. Nun werden sie unter realen Bedingungen zum Einsatz kommen und ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen müssen.

Putzroboter sollen für saubere Böden sorgen

Bereits zuvor wurden einzelne Roboter gezielt am Flughafen Incheon getestet. Die dabei gemachten Erfahrungen führten dann noch einmal zu vereinzelten Anpassungen. Werden die technischen Helfer von den Passagieren gut angenommen, ist denkbar, einen solchen Service auch auf anderen Flughäfen anzubieten. Der asiatische Raum bietet sich an, weil dort die Bevölkerung deutlich technikaffiner ist als beispielsweise hierzulande. Eine andere Neuerung am Flughafen Incheon könnte es hingegen schneller nach Deutschland schaffen: LG setzt dort auch einen Putzroboter ein. Dieser trägt den Namen Airport Cleaning Robot und muss nicht mit den Passagieren kommunizieren, sondern verrichtet seine Arbeit am liebsten unbemerkt.


Via: LG

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