Bei der Entwicklung von Robotern gibt es verschiedene Ansätze. So finden sich in der Industrie oft automatisierte Maschinen, die stets dieselbe Aufgabe übernehmen und dementsprechend programmiert wurden. Dann gibt es Roboter, die durchaus mit Menschen kommunizieren, dabei aber nur einen sehr eingeschränkten Aufgabenbereich übernehmen können – beispielsweise Spencer, der auf Flughäfen Passagieren den Weg zeigt oder Tally, der im Supermarkt nach leeren Regalen Ausschau hält. Noch eine Stufe weiter gehen die Entwickler des Alpha 2. Dieser soll smarter sein als jedes Smartphone und sich so ganz einfach in den Alltag einer Familie integrieren lassen.


Der Roboter kann Fitnessübungen erklären und vormachen

So kann der kleine Roboter nicht nur Menschen verstehen und inhaltlich sinnvolle Antworten geben, sondern auch zahlreiche menschliche Bewegungen nachahmen. Beispielsweise kann er ein Fitnessprogramm herunterladen, die Übungen vormachen und dann die Umsetzung unterstützen – indem er beispielsweise die Zeit misst. Ähnlich funktioniert auch der Tanzmodus, bei der Alpha 2 für die gewünschte Musik sorgt und dann vortanzt. Er kann aber auch für die normale Kommunikation genutzt werden und beispielsweise Fragen beantworten oder bestimmte Wörter oder Sätze in andere Sprachen übersetzen. Er ist sogar in der Lage eigenständig Geschichten zu erzählen. Durch den dauerhaften Umgang mit Menschen soll der smarte Roboter seine Fähigkeiten zudem kontinuierlich verbessern.


Per Crowdfunding wurde eine Millionensumme generiert

Andere Features sind dann eher nicht so ungewöhnlich. So kann er auch eine Erinnerungsfunktion übernehmen oder zur smarten Steuerung verschiedener Geräte genutzt werden. Dies kann aber auch jedes Smartphone mit Sprachfunktion – wobei es vermutlich deutlich cooler ist, wenn ein Roboter die eigenen Befehle umsetzt. Vorgestellt haben die Entwickler ihre Erfindung auf der Crowdfunding-Plattform Indiegogo. Dort kam die Idee sehr gut an. Zahlreiche Unterstützer sicherten sich einen Alpha 2 und sorgten so dafür, dass bereits mehr als 1,1 Millionen Dollar zusammenkamen. Ausgeliefert werden sollen die ersten Exemplare im Februar 2016.

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