Ursprünglich als Versandhändler im Internet gestartet, betreibt Amazon heute eine Vielzahl an unterschiedlichen Geschäftsmodellen. Mit dem Dienst Amazon Prime ist der Konzern auch im Bereich des Videostreamings aktiv. Dort allerdings tummelt sich eine Vielzahl an Anbietern. Der größte Konkurrent dabei ist der StreamingspezialistNetflix. Um sich inhaltlich von diesem zu unterscheiden, hat sich Amazon dazu entschieden, zukünftig auch eigene Kinofilme zu produzieren. Diese sollen zeitnah nach dem Kinostart exklusiv für die Nutzer der eigenen Plattform verfügbar sein.


Exklusive Kinostarts bleiben erhalten

Bis zu zwölf Filme möchte der Konzern auf diese Weise produzieren. Sie sollen anschließend ganz gewöhnlich im Kino anlaufen. Vier bis acht Wochen später kommen dann die Amazon Prime Nutzer in den Genuss der Produktionen. Damit unterscheidet sich Amazon in der Herangehensweise vom Konkurrenten Netflix. Während der Internetgigant die klassische Vorgehensweise beibehält und die Filme zunächst ausschließlich den Kinobetreibern verleiht, möchte Netflix langfristig Filme zeitgleich im Kino und auf der Streamingplattform anbieten.


Amazon wird noch in diesem Jahr mit der Produktion des ersten Films beginnen, hat aber über mögliche Inhalte noch keine Informationen bekanntgegeben. Der Konzern gab lediglich ganz allgemein bekannt, dass man „einzigartige Geschichten“ erzählen wolle. Der Vize-Präsident der Amazon Filmsparte, Roy Price, betonte zudem, dass es eine Vielzahl noch unerzählter Geschichten gebe: „Wir hoffen, dass von diesem Programm auch Filmemacher profitieren, die momentan zu oft Probleme haben frische und kühne Geschichten, die ein Publikum verdient hätten, zu bearbeiten.“

Auch Woody Allen für Amazon aktiv

Die neuen Kinofilme stellen allerdings nur einen Teil der Programmoffensive von Amazon Prime dar. Letzte Woche wurde zudem bekannt, dass der Regisseur Woody Allen für ein Projekt gewonnen werden konnte. Der Oscarpreisträger wird erstmals in seiner Karriere eine Fernsehserie produzieren. Diese soll exklusiv auf Amazon Prime erscheinen und idealerweise an den Erfolg von Netflix‘ „House of Cards“ heranreichen.

Quelle: DigitalJournal

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