In Japan gibt es eine riesige Industrie, die sich mit Mangas und Animes befasst. Mangas sind japanische Comics und Animes sind japanische Zeichentrickfilme. Durch den Film „Akira“ wurden Animes in Deutschland bekannt. Akira war zu seiner Zeit der teuerste Zeichentrickfilm, der je produziert wurde. Seine Handlung basiert auf den gleichnamigen Mangas. Er spricht durch seine recht komplexe Geschichte ein älteres Publikum an. „Cosplay“ wiederum bezeichnet Menschen, die sich wie ihre Vorbilder kleiden – in dem Fall eben in Manga Kostümen. Auch in Deutschland steigt die Beliebtheit von Mangas für Erwachsen ständig an und es gibt sogar schon einen eigenen Video-Channel – J-Mag – der sich in einem Live-Stream nur mit dem Thema beschäftigt.

Beliebtheit von Animes und Mangas steigt weltweit an
– auch ausserhalb von Japan

Manche Studios, die Animefilme produzieren, haben sich zum Ziel gesetzt, außerordentlich gute Unterhaltung zu liefern. Besonders nennenswert sind die Studios „Ghibli“ und „4°C„.


Ghibli Animes – Animes für Kinder & Erwachsene

Studio Ghibli (Webseite leider nur auf Japanisch) entwickelt Filme, die nicht nur Erwachsene, sondern auch Kinder ansprechen. Die Geschichten, die erzählt werden, sind sehr fantasievoll und liefern, was jeder Zuschauer gerne sieht: etwas Neues. Neue gut durchdachte Ideen.

Besonders hervorzuheben ist der Film „Prinzessin Mononoke„, der als absolutes Meisterwerk gilt. Für den Film „Chihiros Reise ins Zauberland“ gab es dann für Studio Ghibli einen Oscar für den besten animierten Film.

Trailer: „Prinzessin Mononoke“

Studio 4°C – Animes für Erwachsene

Studio 4°C hat ein sehr ähnliches Konzept. Dieses Studio produziert jedoch nur Anime-Filme, die für Erwachsene geeignet sind. Auch dieses Studio engagiert hoch kreative Schreiber für die Geschichten. Als besondere Werke gelten die Kurzfilmsammlungen „Animatrix“ und „Genius Party Beyond„. Wie gesagt sind es die ausgefallenen Geschichten, die sich deutlich von dem restlichen Fernsehangebot unterscheiden, die die jungen Erwachsenen vor die Bildschirme locken. Hinzu kommt natürlich die deutlich sichtbare Liebe zum Detail, die in viele Filme eingeflossen ist. Dies ist zum Beispiel in dem Film „Ghost in the Shell“ zu sehen.

Eine Voraussetzung für die Neigung zu Animes und Mangas ist häufig der frühzeitige Konsum an Comicbüchern und Cartoons des Animefans während seiner Kindheit. In Japan wurde so eine Art Marktlücke gefunden: Zeichentrickfilme für Erwachsene. In Amerika zum Beispiel wird in der jetzigen Zeit sehr viel mit Computern animiert, dies spricht eher ein junges Publikum an, Ausnahmen (Heavy Metal F.A.K.K.2) bestätigen die Regel.

„Animatrix“ Trailer

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Der Markt für Animes in Deutschland

In Deutschland ist die Zeichentrickindustrie auch nicht sehr ausgeprägt. Beliebte Zeichentrickfilme aus Deutschland sind natürlich „Werner“ und „Das kleine Arschloch

„Cosplay“ – Normale Menschen im Superhelden-Kostüm

Ist Cosplay verrückt? Etwas, ja, aber das ist der Karneval bei uns auch. Beim Cosplay verkleiden sich die Fans von Mangas und Animes als ihre Zeichentrickhelden und zelebrieren so ihre Anerkennung für die Helden.

Doch auch Körpermerkmale wie große „Manga-Augen“ sind ein schönheitsideal. Das so genannte „Manga Girl“ – Eine Amerikanerin die in den Augen der Japaner wie ein Manga Star aussieht – schaffte es damit sogar zu landesweiter Bekanntheit und Millionen von Video-Zugriffen.

Video Stream J-Mag als „Manga Botschafter

Der Videostream J-Mag auf MyVideo möchte die Manga, Anime & Cosplay Szene auch in Deutschland bekannt machen. Wer sich also laufend über neue Manga und Anime Trends und generelle Informationen zu Mangas, Animes oder Cosplay informieren möchte, für den ist der J Mag Live Stream zu empfehlen. Die süße Moderatorin berichtet darüber, was in Japan in der Szene so passiert und wie man auch in Deutschland mit dem Comic Trend gehen kann

J-Mag Live-Stream – Beispiel Video

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