Am 01. Juli diesen Jahres hat die Slowakei erstmals in ihrer Geschichte den EU-Ratsvorsitz übernommen. Eine große Ehre für das kleine Land, das seit 2004 Teil der Europäischen Gemeinschaft ist und seitdem aus wirtschaftlicher Sicht eine extrem positive Entwicklung durchlaufen hat. Um dies auch dem Rest Europas zu zeigen, wurde im Justus-Lipsius-Gebäude in Brüssel eine Ausstellung mit berühmten slowakischen Erfindungen eröffnet. Mit dabei: Ein fliegendes Auto namens AeroMobil 3.0. Genau genommen handelt es sich dabei natürlich noch um einen Prototypen, der bereits 2014 erstmals der Öffentlichkeit präsentiert wurde. In Brüssel allerdings kann das Auto nicht nur von der Fachpresse in Augenschein genommen werden, sondern von allen Besuchern des Gebäudes.


Weitere fliegende Modelle sind offenbar bereits in Planung

Testfahrten und -flüge sind dabei allerdings noch nicht möglich. Was vielleicht auch besser so ist, denn im vergangenen Jahr stürzte eines der fliegenden Autos während eines Probeflugs ab. Der Pilot konnte sich allerdings rechtzeitig retten. Diese Probleme scheint das Unternehmen nun überwunden zu haben. Denn in Brüssel verkündete Unternehmenschef Juraj Vaculik große Pläne für die Zukunft. So soll noch in diesem Jahr das Design überarbeitet werden. Außerdem ist zeitnah der Einbau weiterer Features geplant. So deutete der Slowake beispielsweise an, dass es zukünftig mehrere Modelle des AeroMobil geben wird – beispielsweise auch eine Variante mit vier Sitzen.


2017 soll ein fertiges Modell auf den Markt kommen

Die Markteinführung ist dann bereits für nächstes Jahr geplant. Den Angaben des Unternehmens zufolge soll das Auto dann bis zu 700 Kilometer in der Luft zurücklegen können – und dabei lediglich rund 15 Liter pro einhundert Kilometer verbrauchen. Die Zulassung dürfte sich allerdings für die Kunden recht kompliziert gestalten. Denn neben der normalen Anmeldung beim Straßenverkehrsamt muss das fliegende Fahrzeug natürlich auch als Flugzeug registriert werden. Wie genau dies allerdings rechtlich geregelt wird, dürfte sich erst herausstellen, wenn tatsächlich ein solches Flugauto offiziell bei den Behörden registriert wird. Die Tatsache, dass die slowakische Regierung mit der Erfindung für ihr Land wirbt, spricht aber zumindest dafür, dass das Projekt auf einem guten Weg ist tatsächlich zeitnah ein fertiges Modell zu präsentieren.

Via: Inhabitat

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