Als im Jahr 2007 das erste iPhone auf den Markt kam, war dies der Beginn einer gewaltigen technischen Revolution. Das sogenannte Smartphone gewann in der Folge massiv an Bedeutung und ist heute aus dem Alltag gar nicht mehr wegzudenken. Doch Experten sind sich einig: Es ist nur eine Frage der Zeit, bis auch die intelligenten Handys von technischen Neuerungen überholt werden. So prognostiziert Samsung, dass es schon in rund fünf Jahren gar keine Smartphones mehr geben wird. Offen ist allerdings noch die Frage, welche Technologie diesen erneuten Umbruch einläuten könnte. Apple-Chef Tim Cook hat allerdings eine Idee: Auf einer Veranstaltung in Irland verkündete er, dass Augmented Reality zukünftig sämtliche Lebensbereiche durchdringen werde.


Bild: N-Lange.de [CC BY-SA 3.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)]

Die Einsatzmöglichkeiten sind extrem vielfältig

Einige Beispiele für mögliche Anwendungen nannte er auch bereits. So kann die Technologie genutzt werden, um bei technischen Prozessen – etwa einer Autoreparatur – zielgenau zu unterstützen. Außerdem können mithilfe der Augmented Reality mehrere Personen gleichzeitig auf ein bestimmtes Dokument zugreifen. Die Sichtung von Beweismaterial in einem Gerichtsverfahren wäre hier ein mögliches Beispiel. Außerdem benannte er ganz konret die Firma War Ducks aus Dublin. Diese entwickelt Spiele, die auf Augmented Reality basieren. Auch hier sieht Cook zukünftig enormes Potential. Alleine diese Aufzählung zeigt bereits, wie vielfältig die Einsatzmöglichkeiten sind. Verbreiten wird sich die Technologie aber nur, wenn es auch entsprechende Produkte zu kaufen gibt. Apple plant daher unter anderem, ein AR-Headset und eine entsprechende Brille auf den Markt zu bringen.

Augmented Reality soll die Kommunikation fördern

Anders als bei Google Glass soll dabei nicht sofort ersichtlich sein, dass es sich um eine Datenbrille handelt. Ein ähnliches Produkt hatte kürzlich auch das deutsche Unternehmen Bosch vorgestellt. Anders als bei Virtual Reality verschwinden die Nutzer dabei nicht vollständig in eine andere Welt. Stattdessen werden ihnen lediglich einige zusätzliche Informationen präsentiert. Menschen werden durch den Einsatz der Technologie also nicht von ihrer Umwelt isoliert, sondern möglicherweise lediglich in die Lage versetzt, diese besser zu verstehen. Davon ist auch Cook begeistert: „Wir können sie nutzen, um unsere Diskussionen zu erweitern und müssen die menschlichen Verbindungen nicht ersetzen – etwas was mir bei einigen anderen Technologien immer große Sorgen macht“, so der Manager.


Via: Silicon Republic

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