Architecture of Radio App
Neue App macht Radiowellen sichtbar.

Wir sind umgeben von ihnen, doch sehen können wir Radiowellen nicht. Um diese sichtbar zu machen gibt es nun eine neue Augmented Reality App namens „Architecture of Radio“. Die neue Applikation liest die Standpunkte von GPS Satelliten und Funkmästen aus existierenden Datenbanken und simuliert die Radiowellen je nach Standort. So kann man zum Beispiel das Smartphone oder das Tablet in den Himmel halten und kann genau sehen, aus welchen Richtungen Radiowellen kommen und wie sie uns umgeben. Mehr zur innovativen Augmented Reality Applikation um Radiowellen sichtbar zu machen, seht und lest ihr in diesem Beitrag bei uns auf Trends der Zukunft. 


Neue App macht Radiowellen sichtbar

Für 2.99 Euro gibt es Architecture of Radio schon jetzt im Apple Store als Applikation zum Download. Eine Android Version existiert zwar noch nicht, doch diese soll in wenigen Wochen folgen. Die Idee zu der Applikation ist jedenfalls interessant, denn sie macht das sichtbar, was für das menschliche Auge unsichtbar ist und erinnert daran, wie sehr wir von Strahlung umgeben sind. Die App selbst greift auf die sogenannte OpenCellID’s Datenbank zurück, um aktuelle Standorte von Satelliten und Funktürmen abzurufen. Die Radiowellen werden dann entsprechend simuliert, sind also leider nicht in Echtzeit dargestellt, was aber im Vergleich zu fehlenden Datensätzen von Spionagesatelliten und Funksystemen, nur ein kleines Manko darstellt. Ansonsten sieht die Architecture of Radio Applikation im Video schon sehr vielversprechend aus. Auch der Preis von 2.99$ ist okay.

Architecture of Radio im Video


Quelle: FastCompany

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1 Kommentar

  1. Achmed Khammas

    25. Dezember 2015 at 02:18

    Aber nicht vergessen: Die App simuliert nur einen winzigen Bruchteil des tatsächlichen Funkaufkommens. Weder Taxi- noch Rettungsfunk, kein Betriebsfunk oder Funkfeuer aller Art, nicht Sensordaten und und und…
    Dabei geht es nicht darum, was für ein paar Dollar machnbar ist – sondern darum, ob es einen Sinn macht einen so winzigen Ausschnitt als Simulation zu „verkaufen“, ohne auf die tatsächliche Belastung hinzuweisen (zumindest in Eurem Artikel war nichts darüber zu finden).

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