Die Müllabfuhr streikt selten genug, aber wenn dies geschieht, sehen wir plötzlich viel deutlicher, welche gigantischen Mengen Abfall wir in kurzen Zeiträumen produzieren. Diesen Aha-Effekt will Rob Greenfield nutzen, indem er seinen persönlichen Müll wochenlang mit sich herumträgt und sich dabei filmen lässt.


Echtes Umdenken resultiert aus Erkenntnis!

Trash Me! heißt Greenfields neues Projekt, nachdem der Umweltaktivist und Abenteuer bereits durch einige aufsehenserregende Aktionen aufgefallen ist. Als Rob festgestellt hat, dass jeder Amerikaner im Durschnitt 4,5 Pfund Abfall pro Tag produziert, kam ihm die Idee, diese unglaubliche Umweltvermüllung auf spektakuläre Art sichtbar zu machen. Einen Monat lang will er nun sämtlichen Müll sammeln, der in seinem täglichen Leben anfällt und diesen ab dem 19. September an seinen Körper heften. Ingesamt werden dabei wohl etwa 140 Müll Trash zusammenkommen, die er bis zum 19. Oktober nicht mehr abzulegen gedenkt. So weicht er von dem üblichen Pfad ab, das Müllproblem möglichst schnell optisch aus dem Weg zu räumen, um ungestört so weiterleben zu können wie all die Jahre zuvor. Echtes Umdenken resultiert nämlich aus tiefer Erkenntnis, und die fällt nicht vom Himmel!


Hier erzählt Rob Greenfield selbst von seinen Plänen

Video-Tutorials zur Müllvermeidung ergänzen das Programm

Mindestens 6 professionelle Video-Episoden sollen zur Dokumentation dieses Projekts gedreht werden und im Internet möglichst weite Verbreitung finden. So möchte Greenfield auch diejenigen Menschen erreichen, denen er während der »heißen« Phase nicht unmittelbar begegnet. Hinzu kommen zahlreiche Posts auf seinem Blog und verschiedene Video-Tutorials auf Facebook, die das Thema Müllvermeidung (Zero Waste) zum Thema haben. Denn die Erkenntnis, auf dem falschen Weg zu sein, reicht nicht aus, wenn sie nicht durch das Wissen ergänzt wird, wie sich das erkannte Problem lösen lässt. Der Müll an Greenfields Körper könnte durchaus sein eigenes Körpergewicht erreichen, sodass es auch spannend wird, zu sehen, wie er damit sein tägliches Leben meistert.

Quelle: treehugger.com

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