Volvo Roam Delivery
Volvo Roam Delivery

Beim schwedischen Hersteller von Automobilen Volvo wird derzeit an einem alternativen System zur Paketzustellung getüftelt. So soll der Kofferraum des Autos als Annahmestelle für Kunden dienen, die des Öfteren nicht zu Hause sind. Der Paketbote hat dabei den Zugang zum Kofferraum.


Bereits im vergangenen Februar startete Volvo ein erstes Pilotprojekt mit dem Paketservice Roam Delivery. Mithilfe dieser Option können die Kunden, die ihre Ware bequem im Internet bestellen, mit einer Lieferung direkt in das eigene Auto rechnen und die Pakete somit in Empfang nehmen. Roam Delivery bietet dabei den Vorteil, dass das Auto als mobile Anlaufstelle des Lieferanten dienen kann. Flexible Einsatzmöglichkeiten könnten dieses System der Zukunft also auszeichnen. Um die Sendung annehmen zu können, muss der Empfänger die Sendung auf dem Smartphone per App annehmen. Dann bekommt dieser einen einmaligen Code. Erfolgt die Lieferung, ist der digitale Schlüssel wieder ungültig.


Alternative Möglichkeiten zur Paketzustellung

Neben Volvo tüfteln auch einige andere Unternehmen an weiteren Optionen, um Pakete anliefern. So ist in diesem Zusammenhang vor allem DHL zu erwähnen. Hier kommt bereits in einem Pilotprojekt der Paketkopter zum Einsatz, wobei es sich um eine Drohne dreht. Die Deutsche Telekom arbeitet zudem mit der DHL an einer Paketbox, die an der Haustür der Kunden angebracht wird. Sämtliche dieser Methoden haben die Gemeinsamkeit, dass die Empfänger der Pakete von einem direkten Empfang profitieren und somit beim Nachbar abgegebene Sendungen nicht mehr abholen oder zu einer Filiale fahren müssen. Einen Vorteil bieten diese des Weiteren für die Lieferdienste, denn mehrmalige Anfahrten zum Kunden sind somit nicht mehr notwendig.

Foto: Volvo Cars

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