In den letzten Jahren hat sich die Zahl der E-Bikes in Deutschland signifikant erhöht. Weil das Rad nun nicht mehr alleine durch die Muskelkraft des Fahrers angetrieben wird, ergeben sich natürlich auch ganz neue Möglichkeiten beim Transport. So erfreuen sich Lastenräder einer immer größeren Beliebtheit und werden teilweise sogar staatlich bezuschusst. Das österreichische Startup GentleTent möchte die Entwicklung hingegen nutzen, um den Camping-Bereich um eine neue Facette zu bereichern. Daher haben die Mitarbeiter dort eine Art Wohnwagen für Elektrofahrräder entwickelt. Dieser wiegt rund 29 Kilogramm und kann im sogenannten Turtle Modus auch für den Transport genutzt werden. Das Zelt liegt dann auf einer Wanne mit 120 Litern Stauraum.


Bild: GentleTent

Der Fahrer schläft auf einer Höhe von 73 Zentimetern

Die Besonderheit des B Turtle kommt aber ins Spiel, wenn abends der Campingplatz erreicht wurde. Denn dort wird der Anhänger zum komfortablen Schlafplatz für zwei Personen. Insgesamt ist dann eine Liegefläche von 130×210 Zentimetern vorhanden. Außerdem gibt es eine Art Vorzelt, indem man sogar stehen kann. Allerdings bewegt sich die Konstruktion immer ein wenig, wenn man darin liegt und sich beispielsweise auf die Seite dreht. Zu Beginn ist dies etwas gewöhnungsbedürftig. Dennoch dürfte die Schlafposition auf einer Höhe von 73 Zentimetern in der Regel deutlich gemütlicher sein als in einem Zelt auf dem Boden. Am nächsten Morgen kann der Mini-Wohnwagen dann wieder eingeklappt werden. Beim Transport ist der Anhänger schließlich nur noch 79 Zentimeter breit, sodass auch die Fahrt auf den meisten Radwegen möglich.

Bild: GentleTent

Der Akku wird vergleichsweise stark beansprucht

Wer nun auf den Geschmack gekommen ist, hat zwei Möglichkeiten den B Turtle einmal selbst zu fahren. Zum einen kann der Anhänger zum Preis von knapp 3.000 Euro gekauft werden. Zusätzlich existieren in Deutschland inzwischen aber auch sieben Verleihstellen. Dort zahlt man für zwei Nächte rund 90 Euro. Vor der Fahrt sollte man allerdings den Akku des Elektrorads noch einmal vollständig aufladen. Denn die Konstruktion ist vergleichsweise schwer, insbesondere wenn noch zusätzliche Lasten transportiert werden. Dies sorgt dafür, dass sich die Akkus schneller leeren als gewohnt. Bei der Auswahl des Campingplatzes sollte zudem darauf geachtet werden, dass dort eine Ladestation vorhanden ist.


Via: GentleTent

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