Baidu ist nicht nur Chinas größter Internetkonzern, sondern konkurriert auch auf dem Gebiet der fahrerlosen Autos mit Google und Co. Seit 2013 unterhält Baidu eine Kooperation mit BMW. Nun schickt der Konzern das erste selbstfahrende Roboterauto in den Stadtverkehr von Peking.


Baidu Auto

Baidu möchte eigene Roboterautos lancieren

Wer in Peking Autofahren muss, der ist nicht zu beneiden. Schließlich ist das Stress pur, vor allem in der Rush Hour. Der Verkehr auf Pekings Straßen ist sehr dicht. Ampeln nehmen nur eine untergeordnete Rolle ein und zwischen den langsam vorankommenden Autos laufen auch noch zerstreute Fußgänger hindurch. Autos, die selbstständig fahren, könnten den Innensassen zumindest einiges an Stress abnehmen. Hierfür arbeitet Baidu an Lösungen. Zunächst sollen jedoch nur ausgewählte Routen für den Stadtverkehr-Test genutzt werden. Später wird eine Ausweitung stattfinden. Die vorgegebenen Routen ermöglichen mehr Kapazität im Hinblick auf die Rechenleistung, die für die Verkehrsbeobachtung und das Erkennen von Hindernissen dringend benötigt wird. Unter anderem soll auch ein autonom fahrender Bus auf einer festen Route entlang fahren. Baidu schickte zudem einen 3er BMW auf eine 30 Kilometer lange Strecke, die Autobahn-Abschnitte und kleine Straßen in der Stadt beinhaltete. Das Fahrzeug meisterte Überholmanöver, U-Turns, Auf- und Abfahrten und auch Abbiegevorgänge von allein und ohne Zwischenfälle. Bis zu 100 km/h war der BMW zwischenzeitlich schnell. Baidu tritt somit mit einem eigenen Produkt in Konkurrenz zu Google. Auch die Fahrzeuge des Suchmaschinenbetreibers sind durchaus in der Lage schwierigere Verkehrssituationen unfallfrei zu meistern.


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