Der eine oder andere hat von dem noch gar nicht so alten Start-up „Shitexpress“ vielleicht schon einmal was gehört. Die Idee der Gründer ist dabei recht einfach und dennoch ziemlich genial. Letzteres beweisen die Verkaufszahlen der Shitexpress-Produkte. Wie der Name bereits verrät,  handelt es sich bei den bestellten Produkten um Fäkalien, die in Paketen beziehungsweise Boxen nach Hause oder zum Freund oder an andere  verschickt werden lassen können.


Anonyme Zahlungen mit Bitcoins werden akzeptiert

Shitexpress hebt sich stets von anderen Diensten ab, die ebenfalls Fäkalien und Pferdeäpfel verkaufen. So kann man völlig anonym mit Bitcoins zahlen. Das hat den Vorteil, dass absolute Anonymität gewahrt wird und der Besteller  somit auch denjenigen ein Päckchen zukommen lassen kann, die er keinesfalls mag und das durch die Blume mitteilen möchte. So besteht auch die Möglichkeit die Boxen mit einer kleinen Botschaft zu versehen. Umgerechnet 12,95 Euro kostet die Bestellung eines mit Pferdekot gefüllten neutralen Päckchens mit einer kleinen Botschaft, welches über Bitcoins geordert wurde.


Das Team von Motherboard hat Shitexpress und vor allem auch die Lieferung einmal näher unter die Lupe genommen. Die Zahlung über Bitcoins verlief reibungslos. Zwei Wochen nach der Bestellung flatterte das mit Pferdeäpfeln gefüllte Päckchen, ohne Rechnung und Beleg, ein. In einem Videoclip wurde das Unboxing entsprechend festgehalten. Shitexpress nimmt Bestellungen aus aller Welt auf der entsprechenden Website entgegen. Wer über keine Bitcoins oder anderes Cybergeld verfügt, der kann dieses auf Tauschplattformen erwerben.

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