Wissenschaftler von der Hanyang-Universität in Südkorea haben eine neue Folie aus Bismutferrit-Nanopartikeln und flexiblen Kunststoff entwickelt, die verbogen werden kann ohne ihre Eigenschaften zu verlieren. Der Mix aus den beiden Materialien macht die Folie nicht nur formbar, sondern auch elektrisch und magnetisch, was ein wesentlicher Bestandteil der Elektronik der Zukunft sein kann. Selbst wenn die Folie zu einem Zylinder gerollt wird, bewahrt sie ihre Eigenschaften.


Materialmix verfügt über besonders gute Eigenschaften

Die neue Folie der Wissenschaftler rund um YoungPak Lee ist ein erster Schritt in Richtung zukünftiger Elektronik. Schließlich müssten die entsprechenden Bauteile wie Schaltelemente und Speicher über identische Eigenschaften verfügen und ebenfalls formbar sein. Die Wissenschaftler heben bei der neuen Folie besonders die elektrischen und magnetischen Eigenschaften hervor. Das ist bisher einzigartig, da die Eigenschaften auch sehr eng miteinander gekoppelt sind. So kann der Magnetismus auch durch äußere magnetische Felder beeinflusst werden und umgekehrt. Mit der Nutzung dieser Wechselwirkungen können beispielsweise in Zukunft schnellere und bessere magnetische Speicher gebaut werden. Die Wissenschaftler halten weiter fest, dass das Material auch die elektrischen Eigenschaften im Vergleich zu reinem Bismutferrit verbessert und häufig beklagte Leckströme sich bei ersten Tests deutlich verringerten.


Im September letzten Jahres haben Wissenschaftler das erste faltbare Smartphone mit einem Graphen-Display vorgestellt. Das Thema „biegsame Akkus“ haben Forscher aus Südkorea bereits 2013 aufgegriffen und den Weg biegsamer Smartphones und Technik geebnet.

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