In Mecklenburg-Vorpommern haben Tierhalter mit einem Öko-Status seit September mit Pestiziden belastetes Futter verfüttert. Die Öko-Tierhaltungen wurden aufgrund dessen nun gesperrt.


Insgesamt dreht es sich um sechs Öko-Tierhalter. Einer der größten Bio-Eier-Produzenten Deutschlands erhielt laut einem Bericht der dpa unter anderem ein Verbot, die eigenen Produkte mit einem Bio-Siegel anbieten zu können. Dies bestätigte ein Sprecher vom Agrarministerium in Mecklenburg-Vorpommern am Freitag. Neben dem Bio-Eier-Erzeugerzusammenschluss Fürstenhof in Rostock sind zudem vier Rindermastbetriebe und eine Schäferei.


Mit Pestiziden belastetes Futtermittel stammt aus der Ukraine

Der Ministeriumssprecher bestätigt zudem die Herkunft des belasteten Futters. Demnach wurde das Futter von einem niederländischen Händler aus der Ukraine importiert. Kontrollen des Futtermittels sorgten dafür, dass eine erhebliche Überschreitung der Grenzwerte für Pflanzenschutzmittel bei 5 von 29 Proben nachgewiesen werden konnte.

Agrarminister Till Backhaus der SPD äußerte sich zu den Futtermittelkontrollen. Backhaus ist sehr enttäuscht, dass ein Lebensmittelhersteller seiner Verantwortung im Umgang mit Futter- und Lebensmitteln nicht gerecht wurde und nicht ausreichende Eigenkontrollen durchgeführte.

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