Der Elektroautohersteller Tesla ist nicht wirklich für Bescheidenheit bekannt. So wirbt das Unternehmen damit, dass man in den Autos sogar einen Angriff mit Biowaffen überleben könnte. Dies mag beim Autokauf nicht unbedingt die wichtigste Priorität haben, kann aber auch nicht schaden. Tatsächlich wurde die Funktion als „Bioweapon Defense Mode“ nur etwas hochtrabend benannt: Im Alltag soll sie in erster Linie für saubere Luft im Auto sorgen. Ein erfolgreicher Test zeigte nun, dass die Filter ihre Aufgabe dabei mit Bravour erledigten. So wurde nicht nur das Innere des Fahrzeugs von der Luftverschmutzung befreit, sondern auch die Schadstoffbelastung in der Umgebung wurde durch den Einsatz der Filter gesenkt.


Copyright: Tesla
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In weniger als zwei Minuten sank die Schadstoffbelastung unter die Messgrenze

Getestet wurde dies in einem eigens errichteten Zelt. Dieses wurde von der Außenwelt isoliert, so dass die Atmosphäre gezielt gesteuert werden konnte. In der Mitte dieses künstlichen Biotops wurde dann ein Tesla Model X geparkt. Anschließend wurde die Luftverschmutzung derart in die Höhe getrieben, dass im Auto Gasmasken getragen werden mussten. Nachdem dann allerdings die Biowaffen-Filter eingeschaltet wurden, änderte sich die Situation recht schnell. Innerhalb weniger Minuten sank die Schadstoffbelastung der Luft im Inneren des Wagens unter die messbare Schwelle. Mehr noch: Auch die Schadstoffbelastung in der künstlichen Atmosphäre sank insgesamt – blieb aber natürlich dennoch bestehen.

Dauerhafte Luftverschmutzung kann zu gesundheitlichen Problemen führen

Damit war der wissenschaftliche Beweis erbracht: Die Tesla-Autos schützen auch vor den Gefahren der Luftverschmutzung – echte Biowaffen kamen allerdings auch in der künstlichen Atmosphäre nicht zum Einsatz. Dafür wurde die Funktion aber auch in der Praxis getestet – beispielsweise in der Rush Hour in Millionenstädten oder in der Nähe von Kuhweiden. Die Qualität der Luft im Fahrzeug blieb stets auf hohem Niveau. Dies klingt zunächst natürlich wie eine Luxusfunktion, hat aber einen durchaus ernsten Hintergrund: Denn Luftverschmutzung macht auf Dauer krank. Sie wird daher von der Weltgesundheitsorganisation sogar als „größtes umweltbezogenes Gesundheitsrisiko“ bezeichnet.


Via: Tesla

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