Laut kürzlich veröffentlichen Prognosen des Institute of Electrical and Electronics Engineers (IEEE), sollen bis zum Jahr 2040 bis zu 75 Prozent des Verkehrs aus selbstfahrenden Autos bestehen. Laut der Prognose des IEEE ist sogar die Rede davon, dass wenn die selbstfahrenden Autos bis zur Mitte dieses Jahrhunderts zur Normalität werden, sich auch die Infrastruktur, die Mentalität und die Gesellschaft verändern werden.


Auch im Hinblick auf Führerscheine und Verkehrszeichen oder Ampeln ist eine Änderung zu erwarten. Wer benötigt diese noch, wenn die Autos autonom fahren und durch modernste Sicherheitssysteme miteinander kommunizieren, um Unfälle zu vermeiden.


Der Schritt zu selbstfahrenden Autos rückt näher

Das der Schritt in Richtung selbstfahrender Autos immer näher rückt ist auch daran abzulesen, das Unternehmen wie die GM Cadillac Division davon ausgehen, dass sie bis zum Jahr 2015 teilautonome Fahrzeuge in großen Stückzahlen produzieren werden. Auch Audi und BMW haben bereits Konzepte zu selbstfahrenden Autos vorgestellt. So stellte Audi beispielsweise eine modifizierte Version des TT vor, die erste Kilometer absolvierte. Ein weiteres Unternehmen, das im Hinblick auf selbstfahrende Fahrzeuge ein enormes Tempo vorlegt, ist Google. Für Google legte eine Flotte autonom gesteuerter Toyota Prius Hybrid mehr als 300.000 Meilen zurück.

Google als besonders aktiver Part im Hinblick auf autonom fahrende Fahrzeuge

Google hat auch mit Blick auf die Gesetzgebung einiges ins Rollen gebracht. In Nevada beispielsweise hat Google erreicht, dass selbstfahrende Autos erlaubt sind. Auch Kalifornien steht kurz davor, die autonomen Fahrzeuge zu legalisieren. Vieles an Lobbyarbeit hat Google auch bei den Gesetzgebern in Washington DC geleistet. Bislang ging man davon aus, dass die Infrastruktur eine der größten Hürden darstelle. Dieses allerdings sei laut Doktor Alberto Broggi, einem IEEE Senior Mitglied und Professor für Computer Engineering an der Universität von Parma in Italien nicht so. Er war Direktor eines Projekts, das man 2010 durchführte. Hier absolvierten zwei fahrerlose Autos erfolgreich die Strecke von Parma nach Shanghai. Die beiden selbstfahrenden Autos benötigten während dieses Projekts sogar weniger Infrastruktur.

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5 Kommentare

  1. Sir Own Alot

    20. September 2012 at 21:38

    Ich wünsche der IEEE weiterhin schöne Träume, leider wird es aber (für sie) einböses Erwachen geben. Es werden 2040 nicht 75 % MIV sein (heute sind es 30-40 %) sondern etwa 6-8 %, wenn überhaupt.

  2. Icke

    21. September 2012 at 12:29

    …selbstfahrende Autos sind die Zukunft! Und das schon seit mindestens geplanten 60 Jahren 🙂 Gähn. Wo bleiben eigentlich die fliegenden Autos in großer Zahl und Serienreife?

    Toll, dass google zu einem Gesetz zur Legalisierung beigetragen hat – aber was passiert bei einem Unfall? Verklagen sich dann gleich 2 Softwarefirmen? Der Fahrer ist dann fein raus…wobei viele heutzutag scheinbar auch nicht mehr ordentlich fahren können. Ein Glück, dass diese Technik in Deutschland am bürokratischen Aufwand scheitern wird.

    BTW: Automobil heisst doch schon „selbst fahrend“

  3. Klaus

    22. September 2012 at 23:41

    Ich habe vor Kurzem eine Reportage zu dem Thema gesehen. Mit EU-Fördergeldern wurde da eine Studie von Volvo gefördert. Es gab dort ein System, bei dem sich die Fahrzeuge hinter ein Leitfahrzeug klinken und dann diesem folgen, bis man aus der Kolonne ausscheidet.
    Ich halte es durchaus für möglich, dass wir in Zukunft beim Autofahren noch weiter unterstützt oder irgendwann komplett abgelöst werden.

  4. roboterauto fan

    3. Oktober 2012 at 22:12

    Wenn man die heute schon existierenden Fahrassistenten zusammen nimmt, hat man ein autonomes Fahrzeug, das mit ~80% der Verkehrssituationen zurecht kommt… So weit weg ist es nicht mehr…

  5. Tobias Claren

    2. Dezember 2012 at 15:25

    @Icke:

    Die Technik wird auch in Deutschland kommen.
    Auch wenn ein paar kriminelle Menschtümelnde Politiker mit Blut an den Händen (Unfalltote die zu vermeiden wären) es rauszögern würden (indem sie beim dummen Wahl-Pöbel auf die Arbeitsplatzkarte setzen), es gibt zum Glück Lobbyismus (dass ich das mal schreibe ;-] ).

    Fahrzeughersteller, LKW-Speditionen (die zweitgrößte Wirtschaft in Deutschland, oder?!) usw.. Wenn sie zugelassen werden, werden sie SOFORT interessant für Spediteure. Das sind doch nur für einen LKW schon Zigtausend Euro an Lohnkosten pro Jahr. Die Selbstfahrtechnik (der Aufpreis auf den LKW) könnte also schon in einem Jahr amrotisiert sein.
    Automatisierung ist dann auch ein legaler Grund Menschen zu entlassen.
    Da freue ich mich sehr drauf. Wenn die (Taxifahrer könnten auch betroffen sein) es wagen dagegen zu protestieren, gehe ich als Gegendemonstrant auf die Straße und bezeichne sie auf Schildern als „Parasiten“, „Schmarotzer“ und „Kindertotfahrer“ (hehehe…) usw.. Das wird ein Spaß. Denn Menschen die für eine Arbeit demonstrieren, die eine Maschine besser und billiger machen kann, sind faktisch Parasiten. Das wäre ein reines Almosen.
    Wer hat denn heute noch Verständnis für die Menschen, die mit Ochsen und langen Seilen Frachter die Flüsse heraufzogen. Das Gesocks hat auch für „seine“ Arbeit demonstriert, als die Dampfmaschine sie überflüssig gemacht hat…..
    Wer allerdings akzeptiert dass er/sie durch eine Maschine ersetzt wird, hat sie bei mir einen Pluspunkt. Aber die würde ich dann ja eher nicht treffen…..
    Evtl. ist das der Große Schock, den der Staat und der dumme Pöbel (der „Dumme Pöbel“ können auch 80% der Deutschen sein) braucht.
    Wie viel Arbeitslose sind es wohl, wenn JEDER Berufskraftfahrer durch diese Technik ersetzt werden kann? Wäre mal interessant dies zu erfahren.
    LKW-Fahrer, Taxifahrer, evtl. Paketboten (ein sehr billiger Anbieter, bei dem man wenn der Wagen vor der Türe steht angerufen wird, und selbst nach unten zur fahrenden „Paketstation“ kommen muss) usw.. Alle würden überflüssig.
    Und wenn der Staat (ÖPNV) usw. sich nocht streubt (es gibt ja jetzt schon selbstfahrende U-Bahn-Systeme, und sogar Züge), der Druck wird auch die erreichen.
    Und die Bahn wird die Konkurrenz durch selbstfahrende Buslinien zu spüren kriegen.
    Dann setzten sie evtl. endlich mal selbstfahreende Züge ein. Die Technik gibt es ja jetzt schon. Dann hat auch das Streiken der Lokführer ein Ende.
    Wenn das mal seitens der Bahn im Raum stehen würde, verzichten die Lokführer evtl. freiwillig auf Streik, um die Einführung nicht noch zu beschleunigen, Muharharhar.
    Die Bahn sollte einfach mal einen Antrag zur Einführung der gesetzlichen Grundlagen stellen. Zum einen damit es wirklich mal eingeführt werden kann, zum anderen, damit die Gewerkschaften es mitkriegen.
    Ist es erst mal erlaubt, hat die Bahn jederzeit die Möglichkeit es einzuführen…

    Nicht nur die Industrie, nein auch die Lobby der Behinderten wird sich für selbstfahrende KFZ aussprechen.
    AUCH die Blinden, denn so ein Auto dürfte ein Blinder ganz alleine fahren (lassen)!
    Auch Menschen ohne Führerschein generell (Trinker…).
    Mal abgesehen von der Moralkeule (hier kann man die bekannte „Kind-auf-der-Straße-Keule“ [auch „defa-Kind“ genannt] einsetzen) würden die Behinderten auch einen zweiten moralischen Druck erzeugen.
    Und wenn es dann in anderen Ländern zugelassen und erfolgreich ist, wird sich Deutschland nicht mehr verweigern können.
    Das Gleiche gilt übrigens auch irgendwann für „Robocop“.
    Der (nicht der wild schießende Titanmann) wird irgendwann (evtl. ab ~2035) sicher in besseren Ländern wie Südkorea (bzw. dann „Korea“) eingeführt.

    Der Erfolg wird auch das Emo-triefende (Ablehnung aus primitiven menschelnden emotionalen Gründen, wie Arbeit für Menschen, oder solch primitives christlich bzw. calvinistisch basierendes Gedankengut) Deutschland zwingen sie einzuführen.
    Die halten sich zu 100% an ihre Programmierung, da gibt es keine unverhältnismäßige Polizeigewalt. Es gäbe auch kein Recht auf Selbstverteidigungsgewalt gegen Bürger. Es gäbe bei denen keine „Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte“-Keule.
    Wenn ein Bürger den Roboter beschädigt, wäre das Sachbeschädigung von Staatseigentum. Er würde per Livestream, alle Daten inkl. Audio/Video übertragen, und man könnte so evtl. den Täter identifizieren.
    Der Roboter müsste sich aber auch nicht auf den Rücken setzen und so das Risiko eingehen den Menschen zu töten.
    Er ist stärker, und kann den Menschen auch ohne solche Akte festhalten. Kann seine Kraft aber sehr schnell berechnet der Person anpassen, und weiß Programm- und Sensorgesteuert immer wieviel Kraft er einsetzen darf. Achtet dabei auf die Reaktionen. Ganz automatisch.
    Dann gibt es keinen moralisch legitimen Grund mehr dass jemand Polizist werden will. Zumindest nicht im Außeneinsatz. Das Gleiche gilt für Soldaten.
    Das ist ja nur eine andere Programmierung und stärkere Panzerung.

    In Schweden gibt es sogar ein Zero-Vision-Gesetz.
    Demnach muss ALLES getan werden um Unfälle zu vermeiden, wenn es möglich ist.
    Wenn sich da auf einer Strecke Unfälle an Bäumen häufen, >müssen< die entweder weg. Oder es muss durchgehend Leitplanken geben. Auch auf Landstraßen, egal was es kostet.
    Und wenn Selbstfahrende Autos da sind, sind die Schweden (ich glaube es ist Schweden) demnach gezwungen sie zu legalisieren.

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