Die isländische Popsängerin Björk beschreitet einen neuen Verkaufsweg für Musik. So sollen Musikdownload Portale wie iTunes und Co., ebenso wie CDs, bald der Vergangenheit angehören, wenn es nach Björk geht.


Musik in App kaufen statt auf CD
Musik in App kaufen statt auf CD

Die Musik der Zukunft soll in Apps verpackt werden, die in App Stores erhältlich sind. Biophilia beispielsweise ist ein multimediales Werk in dem Natur, Musik und Technik miteinander verschmelzen. Aktuell herunterladen lässt sich die Biophilia-App gratis im iTunes Store im Bereich Apps. Einer von Björks neuen Titeln ist kostenlos mit in der App enthalten. Ebenso soll in der App Björks Idee von Musik, die über Apps vertrieben wird, vorgestellt werden. Sicherlich würde sich eine App der Schulmädchen von AKB48 aus Japan, mit Video und frecher Musik auch als App gut verkaufen lassen.

Video mit Intro zur Biophilia App



Mehr Interaktion mit den Fans

Björk sieht in diesem neuen Weg des Musikvertriebes die Möglichkeit, das Fans mit anderen Fans und den Stars interagieren können. Beispiel dafür soll der Song „Virus“ sein, bei dem die Fans ihren Teil zur Erschaffung des Songs beigetragen haben. Die Songs oder Alben in Apps sollen die Möglichkeit bieten, dass man sie direkt aus der App heraus via In-App Kauf erwerben kann. Dies könnte ein neuer Weg in Richtung des „Kaufe es, wenn du es magst“ Planes sein. Diese Art des Musikvertriebes könnte für Künstler und Musikstudios ein Weg werden, den Schäden zu entgehen, die sie durch illegale Downloads via Internet hinnehmen müssen. Dieser Vertriebsweg könnte auch für Microsoft Zune, den iTunes Konkurrenten einige Probleme birngen.

Risiken inklusive

Allerdings hat auch dieser Vertriebsweg sicherlich eine Kehrseite. So könnten die Preise für In-App Zahlungen explodieren oder die Inhalte die mit diesem Vertriebsweg angeboten werden, könnten so schlecht sein, dass die Idee schnell in Verruf gerät. In Zeiten ständig steigender Verkaufszahlen und immer moderner werdenden Smartphones könnte dieser Weg jedoch ein Schritt in Richtung Zukunft des Musikvertriebes sein. Den Künstlern böte sich eine optimale Möglichkeit, den Wünschen und Interessen ihrer Fans, mit verschiedensten Inhalten, die in die Apps eingebunden werden können, Rechnung zu tragen.

Quelle & Bild: digitaltrends

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