NSK, ein japanisches Unternehmen, das Roboter und Roboterteile herstellt, hat jetzt bekannt gegeben, dass sie einen vierbeinigen Roboter entwickelt haben, der als Blinden-Führhund für Sehbehinderte Menschen dienen kann. Den ersten Prototypen des Blindenhund Roboters, den NR001 habe ein kleines Ingenieurteam der University of Electro-Communications bereits im Jahr 2005 entwickelt. Im Jahr 2007 wurde dann der 2. Prototyp vorgestellt, der NR002. Dieser war bereits in der Lage Treppen ohne spezielle Markierungen zu erkennen und zu erklimmen. Im Bereich Hilfsmittel in der Medizin werden immer neue Roboter, wie beispielsweise die von Toyota für Pflege und Rehabilitation entwickelten Roboter kreiert,  die Menschen im Alltag helfen sollen

Videos mit der Vorstellung des Blindenhund Roboters



Spracherkennung ermöglicht Entgegennahme von Befehlen

Dieser Prototyp konnte seine Körperhaltung verändern, um sich den jeweiligen Gegebenheiten anzupassen. Die 4 Füße des Blindenhund Roboters verfügen jeweils über ein Rad. So kann der Roboter als Hilfsmittel für Sehbehinderte auf ebenen Flächen besser und energiesparender Vorankommen. Ende Oktober diesen Jahres präsentierte das japanische Unternehmen NSK nun den dritten Prototypen des Blindenhundes als Roboter. Dieser ist mit einem Microsoft Kinect Sensor ausgestattet, um Treppen oder andere Hindernisse zu erkennen. Man überarbeitete die Beine noch einmal, damit die Geschwindigkeit des Blindenhund Roboters der Geschwindigkeit eines Menschen der sich fortbewegt angepasst ist. Weiterhin wurde eine Spracherkennung hinzugefügt, die es dem Roboter Blindenhund ermöglichen soll, Befehle seines Herrchens oder Frauchens entgegenzunehmen. Auch das Handling über die sogenannte „Leine“ wurde verbessert. Wie kreativ man in Japan hinsichtlich der Roboter Entwicklung ist, zeigen die Roboter Babys, die ebenfalls in diesem Land entwickelt wurden.

Eigenschaften des Blinden-Führhund Roboters sollen denen echter Blindenhunde angepasst werden

Sicherlich ist es nicht leicht die Eigenschaften des Roboter Blindenhundes denen eines echten, ausgebildeten Blindenhundes anzupassen. Allerdings sehen die Entwickler in einem Blindenhund Roboter viele mögliche Vorteile. So könnte ein Blindenhund Roboter via GPS und Kartensystemen den Sehbehinderten genau an seinen gewünschten Zielort navigieren. Ebenso liesse sich der Blinden Führhund Roboter per Computer ausbilden und steuern. Mit dem Projekt will man den Alltag blinder Menschen verbessern. Zudem erhofft sich das Unternehmen, die entwickelte Technologie auch in anderen Branchen einsetzen zu können. Man plant die Blindenhund Roboter in der Zukunft noch weiter zu entwickeln, um sie kommerzialisieren zu können. So sollen weitere Sensoren und die Arbeit mit Sensor Netzwerken dafür sorge tragen, das die Blindenhund Roboter noch sicherer werden. Auch der Exoskelett Kraftanzug von Kawasaki wurde entwickelt um Menschen zu helfen oder sie in ihrem Alltag zu unterstützen.

 Quelle & Bild: plasticpals

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2 Kommentare

  1. learn german

    8. November 2011 at 19:08

    Eine unsinnige Erfindung, der Roboter wird niemals die Qualitäten eines Blindenhundes erreichen. Hinzu kommt die Fehleranfälligkeit.
    Wenn es ein technisches Problem gibt ist der Blinde nicht in der Lage dieses
    zu lösen und wäre völlig hilflos zum Beispiel in der Stadt oder U-Bahn.

  2. keine ahnung

    18. November 2011 at 16:31

    @learn german
    „der Roboter wird niemals die Qualitäten eines Blindenhundes erreichen“

    ist doch unsinn von „niemals“ zu sprechen, als die ersten „flug“maschienen entwickelt wurden hat man bestimmt auch gesagt das diese maschienen bestimmt niemals die qualität von vögeln erreicht. und heute ist jedes flugzeug um einiges leistungsfähiger als jeder vogel.
    wobei ich aber in diesem fall sagen muss, dass ich (wenn ich blind wäre) viel lieber ein lebenden begleiter (hund) an meiner seite hätte.

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