Vernetzte Mobilität gilt als ein wichtiges Thema der Zukunft. Vor allem in Großstädten besitzen immer weniger junge Menschen ein eigenes Auto. Gleichzeitig ist es etwas aus der Mode gekommen, längere Strecken zu Fuß zurückzulegen. Zahlreiche Unternehmen denken daher über smarte Lösungen nach, die die Lücken im Netz des öffentlichen Nahverkehrs schließen könnten. Die Firma Acton hat dafür bisher vor allem Inline Skater produziert, nimmt nun aber auch den Markt für Skateboards ins Visier. Anders als früher muss beim Blink-Board aber kaum noch eigene Kraft aufgewendet werden, um sich fortzubewegen. Dies erledigt ein integrierter Motor, mit dessen Hilfe Strecken von bis zu sechs Meilen zurückgelegt werden können.


Geschwindigkeiten von mehr als 20 KmH werden erreicht

Anders als viele Konkurrenzprodukte – die eher einem Longboard ähneln – handelt es sich dabei um ein wirkliches Skateboard und ist dementsprechend klein. Dieses Design wurde bewusst gewählt, um das Gewicht zu reduzieren und den Transport zu vereinfachen. So ist an das Board auch eine Schlaufe angebracht, mit der man sich das Skateboard bequem über die eigene Schulter hängen kann. Die Kunden erhalten zudem eine Fernsteuerung, um die Fahrt des Geräts zu kontrollieren. Ist diese allerdings einmal nicht zur Hand, kann auch die entsprechende iPhone-App genutzt werden. Ein gewisses fahrerisches Können ist dabei allerdings schon notwendig. Immerhin erreicht das elektrische Skateboard Geschwindigkeiten von bis zu 24 Stundenkilometern.


Motor auf der Unterseite verhindert klassische Skateboard-Tricks

Der antreibende Motor ist auf der Unterseite des Brettes montiert. Es handelt sich also tatsächlich um ein reines Transportmittel. Viele der bekannten Skateboard-Kunststücke lassen sich aufgrund der Lage des Motors mit dem Blink-Board nämlich nicht durchführen. Die Firma Inboard Sports hatte dafür allerdings Anfang des Jahres ein Elektroskateboard präsentiert, bei dem die Motoren in die Reifen integriert waren. Bereits Ende letzten Jahres präsentierte der Schwede Philip Werner zudem eine Art Mischung aus Skateboard und Jet-Ski, mit dem man über das Wasser fahren konnte. Auch fliegende Hoverboards sind aktuell in aller Munde.

Via: Digitaljournal

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