Die Volkskrankheit Hypertonie wird heutzutage von den erkrankten Deutschen deutlich ernster genommen als noch vor zwanzig Jahren. Nur jeder Zweite wusste damals von seinem zu hohen Blutdruck und nur jeder Vierte wurde entsprechend behandelt. Diese Zahlen haben sich nun deutlich verbessert, wie Professor Martin Hausberg, Chefarzt am Städtischen Klinikum Karlsruhe, bestätigt.


Bluthochdruck

Von der Hypertonie wissen demnach mehr als 80 Prozent der Erkrankten. Fast drei Viertel sind in Behandlung und gut die Hälfte der Patienten haben gute Werte, was den Bluthochdruck angeht. Diese Zahlen stimmen die Mediziner optimistisch. Laut den Experten ist es heutzutage zudem viel leichter möglich, die Hypertonie optimal behandeln zu können. Mehr als 500 verschiedene wirksame Medikamente stehen zur Verfügung, sodass eine ausreichende Auswahl bereitsteht, falls ein Medikament nicht gut wirken sollte oder auch unverträglich ist.


Bluthochdruck bleibt Todesursache Nummer 1

Doch nach wie vor sterben in Deutschland mehr als 140.000 Menschen pro Jahr. 20 bis 30 Millionen Patienten sind erkrankt. Hypertonie kann nämlich für einen Herzinfarkt, Hirnschlag und Nierenversagen verantwortlich sein, da der Druck in den Blutgefäßen ansteigt. Wissen Patienten von ihrem leichten Bluthochdruck, so empfehlen Ärzte zur intensiven Diagnostik mit einem behandelnden Arzt. Dies gilt vor allem, wenn der Patient bereits an Diabetes erkrankt ist oder auch zu hohe Blutfettwerte aufweist.

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