Connor Bruggemann hat hart gearbeitet, um den Grundstock für sein Vermögen zu legen. Als Kellner in einem BBQ-Restaurant verrichtete er unauffällig seinen Job und sparte das verdiente Geld. Mit 16 Jahren hatte er so 10.000 Dollar zusammen. Sein Vater eröffnete ihm einen eigenen Online-Account, damit er dieses Geld an der Börse anlegen konnte. Bruggemann allerdings investierte das Geld nicht in bekannte Unternehmen, sondern zockte mit so genannten Pennystocks und erhöhte sein Kapital so innerhalb eines Jahres auf mehr als 300.000 Dollar.


Pennystocks werden regelmäßig manipuliert

Pennystocks sind dabei Aktien, die kaum noch etwas Wert sind und dementsprechend selten gehandelt werden. Der Markt gilt als äußerst anfällig für Manipulationen und sollte von privaten Investoren grundsätzlich gemieden werden. Bruggemann allerdings handelte mit genau solchen Werten. Bereits sein erstes Investment war dabei ein voller Erfolg: Er kaufte Anteile an der „American Community Development Group“. Diese kosteten bei seinem Einstieg 0,003 Dollar pro Stück. Als er seine Positionen wieder verkaufte, war der Kurs auf 4 Cent je Aktie gestiegen und der Teenager hatte sein Kapital mehr als verzehnfacht.


Von diesem Erfolg beflügelt, tätigte er weitere Pennystock-Investments, die in der Regel mit einem Gewinn für ihn endeten. Seine Kauf- und Verkaufsorder platzierte er dabei von einem handelsüblichen Smartphone aus. Oftmals handelte er sogar in der Schule während des Unterrichts. Sein Erfolgsgeheimnis allerdings möchte der heute 17-Jährige nicht jedem verraten. Für 2000 Dollar jährlich kann man allerdings seine Webseite abonnieren und erhält dann regelmäßig Tipps und Tricks.

Wunderkind oder purer Zufall?

Aber Achtung: Auch wenn die einzelnen Handelsbewegungen und Gewinne von unabhängiger Stelle bestätigt wurden, sagt dies nichts über die tatsächliche Erfolgswahrscheinlichkeit seines Systems aus. Es kann sich auch um pures Glück handeln. Oder wissenschaftlich ausgedrückt: Um eine moderne Version des „Theorem der endlos tippenden Affen“. Dieses besagt, dass wenn man einen Affen nur lange genug auf eine Schreibmaschine tippen lässt, er irgendwann ein Shakespeare-Gedicht zu Papier bringen wird.

Quelle:Theverge

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