Ein ehemaliges Passagierflugzeug der Lufthansa wird demnächst in Ländern Westafrikas eingesetzt, um mit Ebola erkrankte Menschen auszufliegen. Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) hat das Flugzeug heute in Betrieb genommen. Die von der Lufthansa eingesetzte Airbus-Maschine verfügt über eine spezielle Isolierstation, sodass Ebola-Erkrankte bereits während des Flugs von anderen Menschen abgesondert transportiert werden können.

Ebola-Rettungsflugzeug
Ebola-Rettungsflugzeug / Laurent ERRERA Lizenz CC BY-SA 2.0
Frank-Walter Steinmeier bestätigte in einem Interview während der Besichtigung des Flugzeugs, dass die Staatengemeinschaft deutlich zu spät aktiv geworden sei, was die Unterstützung der Erkrankten in Afrika betrifft. Mit dem Ebola-Rettungsflugzeug versucht die internationale Staatengemeinschaft nun das Bestmögliche zu tun. Die Bundesregierung leaste den ehemaligen Flieger der Lufthansa für sechs Monate mit der Option auf eine dreimonatige Verlängerung. 19 Menschen haben an Bord dieser Maschine Platz. Gut 700 Lufthansa-Piloten haben sich bereits dazu bereit erklärt, für Hilfsflüge auf freiwilliger Basis zur Verfügung zu stehen.


Mit dem Airbus A 340-300 sollen Ebola-Patienten in Afrika ausgeflogen bzw. direkt in der Luft behandelt werden. Die Maschine trägt für ihren Einsatz den Namen „Robert Koch“ und soll hochinfektiös angesteckte Patienten sicher transportieren können. Im Notfall ist es ebenso geplant, dass deutsche Helfer vor in Afrika wieder nach Deutschland transportiert werden.

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