burningman


Das Burningman-Festival in einer abgelegenen Wüste in den USA ist dafür Bekannt, dass man dort komplett abgeschieden von der Außenwelt feiern kann. Kein Strom, Wasser, Internet oder Telefon. Doch zumindest letzteres soll sich nun ändern. Natürlich wollte kein Handynetzbetreiber der USA extra für 1 Woche im Jahr für 50.000 Menschen ein eigenes Handynetz in der Wüste aufbauen, also wurden die Veranstalter von Burningman ganz einfach selbst zum Handynetzbetreiber.

Möglich wird dies durch OpenBTS (Open Base Transceiver Station). Open BTS ist eine Alternative zu den sonst üblichen Handy-Netzwerken und ermöglicht die Kommunikation von Mobiltelefonen untereinander die innerhalb der Reichweite sind.


Somit können Besucher des Burningman-Festivals nun untereinander kommunizieren, Termine ausmachen und sich im Zweifelsfall wieder finden oder um Hilfe rufen. Auch Gespräche nach Ausserhalb sind dank Kooperationsvereinbarungen mit amerikanischen Handynetz-Betreibern möglich. Nur Roaming-Vereinbarungen wurden keine abgeschlossen – Sie können also nicht direkt angerufen werden sondern landen in der Sprachbox. Diese wiederum können Besucher des Festivals wieder anrufen.

OpenBTS benötigt nur 50 Watt zum Betrieb seines GSM-Netzes und kann somit leicht mit Solarstrom betrieben werden. Dies ist sehr wichtig, da es sonst keinen Stromanschluss auf dem Festival gibt. Auch für den Einsatz in Entwicklungsgebieten wie Afrika ist OpenBTS aufgrund dieser Eigenschaften sehr gut geeignet. Es hat eine Reichweite von bis zu 35 KM und ist um verhältnismäßig günstige 10.000 USD erhältlich.

(via gizmag)

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