Essen ist Genusssache. Und in Gesellschaft definitiv schöner als allein. Wer besonders abenteuerlustig ist, der lässt sich ab und an auch einmal darauf ein, mit völlig Fremden zu essen. Zahlreiche Restaurants verfolgen bereits entsprechende Konzepte. Die drei Gründer Erdal Alim, Philipp Benseler und Dogan Ayhan möchten dem Ganzen noch einen besonderen Twist hinzufügen: Mit Ihrem Startup Chef.One können Kunden Ihre Wohnung zu einer Art Pop-Up Restaurant machen und gegen Bezahlung völlig fremde Menschen bekochen.


Foto: MG RTL D / Bernd-Michael Maurer

Chef.One verkauft Dinner in geselligen Runden

Chef.One ist eine Art Social Dining Netzwerk, bei dem private Anbieter sich anmelden und ihre Wohnung vorübergehend zum Restaurant erklären können. Dazu legen sie das Menü, den Termin, den Preis und die Anzahl der Gäste fest und stellen das Angebot dann online. Andere Nutzer von Chef.One können dann über die Webseite Gutscheine für das gemeinsame Abendessen kaufen.

Den drei Gründern geht es vor allem darum, Menschen zusammenzubringen und über das gemeinsame Essen zu verbinden. Ein paar soziale Kompetenzen und eine gewisse Offenheit sollte man als Nutzer von Chef.One daher mitbringen. Die Gründer hoffen, ihr Dining Netzwerk als Alternative zu Lieferdiensten und Restaurants etablieren zu können. Interessant könnte das vor allem für Reisende oder Geschäftsleute sein, die sich in einer fremden Stadt aufhalten und statt einem Essen in einem Restaurant eine privatere Atmosphäre bevorzugen. Man könnte Chef.One auch als eine Art „AirBnB der Gastronomie“ beschreiben.


Chef.One bei Die Höhle der Löwen

Um mit ihrem Unternehmen weiter wachsen zu können, suchen die drei Hamburger derzeit nach Investoren. Zu diesem Zweck haben sie sich auch bei der Vox-Show Die Höhle der Löwen beworben. Und ihre Bewerbung hatte Erfolg: Die Gründer durften ihre Geschäftsidee in einem Pitch vorstellen.

Der perfekte Investor für Chef.One wäre Frank Thelen, der durchaus schon einige Erfahrungen mit Food-Startups machen konnte. Allerdings eilt Thelen auch der Ruf voran, bei digitalen Geschäftsmodellen besonders genau und kritisch hinzugucken.

100.000 Euro für 15 Prozent der Firmenanteile – so lautet das Angebot, dass die Gründer von Chef.One den Löwen unterbreitet haben. Ob einer der kritischen Juroren angebissen hat, wird sich heute Abend während der Ausstrahlung der Show herausstellen.

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