Preisvergleichsplattformen gibt es im Internet jede Menge. Wer dort allerdings nicht zum gewünschten Preis fündig wird, hat oftmals ein Problem. Preisverhandlungen mit vielen verschiedenen Internetshops können sich zeitraubend gestalten und sind oft erfolglos. Einen anderen Ansatz wählt daher die Plattform „Greentoe“. Dort wählt der Kunde ein Produkt aus und benennt gleichzeitig den maximalen Preis, den er zu zahlen bereit ist. „Greentoe“ gibt dieses Angebot dann an die zahlreichen Partnerunternehmen weiter. Diese entscheiden dann, ob sie das individuelle Preisangebot annehmen oder nicht.


Bisher sind ausschließlich Technik-Produkte im Angebot

Bisher ist diese Form des Einkaufens allerdings nur für Technik-Produkte verfügbar. Von der Kamera über ein Notebook bis hin zum Fernseher ist das theoretische Warenangebot dennoch recht vielfältig. Die Seite ist dabei recht einfach zu bedienen. Jedes der verfügbaren Produkte besitzt eine individuelle Seite mit zahlreichen Herstellerangaben und Hinweisen. Zudem werden der bisher günstigste verfügbare Online-Preis und der durchschnittliche Verkaufspreis bei verschiedenen Online-Händlern angezeigt. In eine einfache Eingabemaske kann der Kunde dann seinen Wunschpreis eintragen.


Damit der Kunde sich bei viel zu niedrigen Angeboten keine falschen Hoffnungen macht, bekommt er sofort eine ungefähre Erfolgswahrscheinlichkeit seines Gebots angezeigt. Konkretes Beispiel: Ein Trockner kostet normalerweise 669 Dollar. Bei einem Preis von 400 Dollar gibt das Unternehmen eine Wahrscheinlichkeit von etwa 25 Prozent an, einen passenden Verkäufer zu finden. Ist der Kunde bereit 600 Dollar zu zahlen, steigt die Erfolgswahrscheinlichkeit auf über 90 Prozent.

Internationaler Versand soll bald ermöglicht werden

Ist ein Unternehmen mit den Preisvorstellungen des Kunden einverstanden, übernimmt es das Angebot und kümmert sich um die Lieferung. Findet sich zum Wunschpreis kein passender Verkäufer, kann der Kunde seinen Wunschpreis noch einmal erhöhen. Bisher allerdings ist dieser Vermittlungsservice nur in den Vereinigten Staaten verfügbar. Nach Angaben des Unternehmens wird allerdings an einem internationalen Versand gearbeitet.

So funktioniert Greentoe

Quellen: Greentoe; Springwise

1 Kommentar

  1. Hannes

    8. November 2014 at 11:31

    Aber für den Verkäufer ist es doch nicht so rentabel

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