Einen frisch gebrühten Kaffee zu bekommen, ist heutzutage eigentlich kein Problem mehr. An beinahe jeder Ecke ist inzwischen ein Coffee to Go erhältlich. Bei einigen Ketten – beispielsweise Starbucks – kann man seine Bestellung sogar vorher per App aufgeben und muss sein Heißgetränk dann nur noch abholen. Wem selbst das noch zu viel Aufwand ist, der könnte zukünftig auf einen Service der US-Firma Uvionoix zurückgreifen. Diese plant, frisch gebrühten Kaffee und kleinere Snacks auf Bestellung per Drohne zu verschicken. Für einen Aufpreis von drei Dollar könnte man sich so den Weg in das Ladengeschäft sparen. Zum Einsatz kommt dabei die durch das Unternehmen produzierte nSky Lieferdrohne.


Copyright: nSky Deliveries
Copyright: nSky Deliveries

Das Gewicht der Ladung darf rund 540 Gramm nicht übersteigen

Um den Service tatsächlich flächendeckend anbieten zu können, möchte Uvionix dabei mit vielen unabhängigen Geschäften zusammenarbeiten. Der Drohnenbauer selbst kocht und versendet also keinen Kaffee, sondern stellt nur die Infrastruktur. Dazu gehört – neben der Lieferdrohne selbst – auch eine App, über die die Kunden ihre Bestellungen aufgeben können. Die Auswahl wird dabei aber durch eine simple Tatsache beschränkt: Die Drohne kann nur Waren mit einem Gewicht von weniger als 540 Gramm transportieren. Ein Becher Kaffee ist also möglich, eine Flasche Cola allerdings nicht. Die Lieferung selbst wird dann von den Einzelunternehmen auf die Drohne geladen und verschickt.

Lieferungen erfolgen in einem Umkreis von bis zu zehn Kilometern

Der Flug erfolgt dabei autonom, muss aber von einem sogenannten Co-Piloten auf einem Monitor überwacht werden. Die Lieferungen sollen dabei auf Bestellungen in einem Umkreis von knapp zehn Kilometern beschränkt bleiben. Nach einem erfolgreichen Lieferflug kehrt die Drohne dann zu ihrem Geschäft zurück und bekommt dort eine frische Batterie eingesetzt, um gleich die nächste Lieferung ausführen zu können. Rein technisch ist der Lieferservice dabei bereits einsatzbereit. Zwei Dinge allerdings verzögern den Start noch: Zum einen muss das Unternehmen noch ausreichend unabhängige Läden von einer Zusammenarbeit überzeugen. Zum anderen sind Lieferungen per Drohne bisher nur mit Ausnahmegenehmigungen erlaubt. Die US-Behörden arbeiten aber bereits an entsprechenden Regelungen.


Via: Geek.com

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