Bei der Auslieferung neuer Modelle arbeitet sich Tesla traditionell von West nach Ost vor. Zunächst werden also Auslieferungen nur in Kalifornien durchgeführt. Dann folgen immer weitere Bundesstaaten, bis schließlich die Ostküste der Vereinigten Staaten erreicht wurde. Anschließend erfolgt der Sprung nach Europa und Asien. Auf diese Weise lassen sich die notwendigen logistischen Prozesse einfacher organisieren, als wenn die Kunden strikt nach Eingang ihrer Reservierungen beliefert würden. Für Käufer in Europa bedeutet dies aber auch: Sie müssen vergleichsweise lange auf ihren neuen Wagen. Beim neuen Tesla Model 3 verlängerte sich die Wartezeit zudem noch einmal, weil es zu massiven Problemen in der Produktion kam. Doch nun ist es soweit: Das erste Containerschiff mit dem neuen Mittelklassemodell von Tesla ist in Europa eingetroffen.


Die Glovis Captain hat Brügge erreicht

Die Art und Weise wie die Ankunft der ersten Modelle bekannt wurde, zeigt zudem, wie sehnsüchtig manche Tesla-Fans auf ihre Autos warten. Denn seit aufmerksame Beobachter vor einigen Wochen entdeckt hatten, dass im Hafen von San Francisco zahlreiche Tesla Model 3 verladen wurden, beobachteten Tesla-Fans die Route der Containerriesen. Nun meldeten sie: Die mit den Fahrzeugen beladene Glovis Captain ist im Hafen von Brügge angekommen. Schnell tauchten dann auch auf Twitter die ersten Fotos des Schiffes auf. Es wird allerdings noch einige Tage dauern, bis die Fahrzeuge tatsächlich an die ersten europäischen Kunden übergeben werden. Nicht alle gelieferten Autos sind zudem für die direkte Auslieferung bestimmt. Vielmehr will Tesla nun auch in Europa Probefahrten mit dem Model 3 anbieten. Dazu wurde unter anderem eine eigene Teststrecke errichtet.


Die günstige Basisvariante ist noch nicht erhältlich

Insgesamt lagen im vergangenen Monat aus Europa rund 14.000 Bestellungen für den Tesla Model 3 vor. Inzwischen wird zudem kein Platz auf der Warteliste mehr benötigt, um den Mittelklassewagen zu bestellen. Experten gehen daher davon aus, dass die Zahl in den nächsten Monaten noch einmal ansteigen wird. Noch immer sind allerdings nur die Premium-Versionen des Model 3 tatsächlich zu kaufen. Die versprochene Basisvariante für 35.000 Dollar lässt hingegen weiter auf sich warten – und zwar in Europa ebenso wie in den Vereinigten Staaten. Dennoch ist seit einigen Wochen klar: Käufer in Deutschland können sich eine staatliche Kaufprämie in Höhe von 4.000 Euro sichern. Diese wird zur Hälfte aus dem Staatshaushalt und zur Hälfte von Tesla finanziert.

Via: Electrek

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