Der Stromverbrauch beim Minen von Bitcoins ist einer der größten Kritikpunkte an der Kryptowährung. Für die chinesischen Behörden war dies nun ein Grund, tätig zu werden: Sie gaben bekannt, dass ein „geordneter Ausstieg“ aus dem Bitcoin-Mining angestrebt wird.


Bild: Bitcoin, Zach Copley, Flickr, CC BY-SA 2.0

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Stromverbrauch soll gesenkt werden

Würde man Bitcoin als Land betrachten, so läge der Stromverbrauch dieses Landes irgendwo zwischen dem von Katar (39 Terawattstunden pro Jahr) und Ungarn (40 Terawattstunden im Jahr). Im globalen Vergleich läge das imaginäre Land Bitcoin damit auf dem 58. Platz. Wenn der Stromverbrauch beim Mining von Bitcoins weiter so wachsen wie bisher, wäre er im Februar 2020 so groß wie der Stromverbrauch aller Länder der Welt zusammen.

Das sind beachtliche Werte und Grund genug für die chinesische Regierung, gegen das Mining von Bitcoins anzugehen. Im Land der Mitte findet dank günstiger Strompreise ein beträchtlicher Teil der weltweiten Bitcoin-Schürfoperationen statt. Nun soll über die 2016 gegründete nationale Aufsichtsbehörde für digitale Finanzen Druck auf die Betreiber großer Bitcoin-Farmen ausgeübt werden. Einige Miner haben nach einem Bericht der chinesischen Zeitung China Daily bereits ein Schreiben erhalten, in dem sie aufgefordert wurden, den Stromverbrauch ihrer Mining-Center zu verringern. Einige Miner haben angeblich sogar bereits reagiert und Teile ihres Miningbetriebs in andere Länder wie etwa die Mongolei verlegt.


Ein direktes Verbot für das Mining spricht China nicht aus. Stattdessen werden Umweltschutzvorschriften, Grundsteuern, Strompreise und ähnliches verwendet, um Druck auf die Miner auszuüben. Informationen über die Rechenzentren sollen monatlich gesammelt und ausgewertet werden. Ziel ist es, die Miner mittelfristig dazu zu bringen, ihre Bitcoin-Farmen in China zu schließen.

Was sind die Folgen für Bitcoin?

China geht bereits seit längerem gegen Kryptowährungen vor. Als Zahlungsmittel sind diese im Reich der Mitte bereits seit mehreren Jahren verboten. Die chinesische Regierung machte außerdem Druck auf mehrere chinesische Krypto-Börsen, die daraufhin ihren Betrieb aufgaben. Auch die sogenannten „Initial Coin Offerings“ (ICO) sind inzwischen verboten. Dabei handelt es sich Finanzierungsmöglichkeit für Kryptowährungen, bei der Investoren über sogenannte „Tokens“ bereits sehr früh in eine Kryptowährung einsteigen können.

In China sitzen einige der größten Bitcoin-Minenbesitzer der Welt. Schätzungen zufolge stammen etwa zwei Drittel der aktuell 15.000 Petahash/s umfassenden Leistung des Bitcoin-Netzwerks aus China. Bitmain, einer der wichtigsten Hersteller von Mining-Hardware, kommt ebenfalls aus China.

Aber auch wenn alle chinesischen Bitcoin-Schürfer von der Bildfläche verschwinden, wäre das keine Katastrophe, da das Bitcoin-Netzwerk adaptiv ist. Die Komplexität der Berechnung, die beim Mining durchgeführt werden müssen, passt sich alle 14 Tage an die Hashingleistung des Netzwerks an. Das bedeutet, dass bei einem Leistungsrückgang um zwei Drittel auch die Komplexität der Berechnung um den gleichen Wert fällt.

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