An der Eidgenössischen Technische Hochschule in Zürich haben Ingenieure einen kleinen mechanischen Würfel gebaut, der selbstständig auf einer Ecke balancieren kann und den man auch nicht so leicht aus dieser Position bringen kann. Der innovative Würfel gleicht Unregelmäßigkeiten und Veränderungen der Umgebung selbstständig aus. Der Roboter-Würfel, der die Balance mit sich zwei schnell drehenden Scheibe im Innern erreicht, kann nicht nur balancieren sondern sich aufrichten und dadurch auch kurze Strecken springend zurücklegen. Wie der Würfel der ETH Zürich genau funktioniert wird in diesem Artikel erklärt.

ETH Zürich – Roboter-Würfel kann selbstständig balancieren

Mohanarajah Gajamohan ist an der ETH Zürich für den innovativen Würfel, der selbstständig balancieren kann, verantwortlich. Mit einer Reihe von Bachelor und Master hat der angehende Doktor unter der Leitung von Prof. Raffaello D’Andrea, der neben hundert gefühlten Preisen unter anderem mit dem Verkauf seines co-gegründeten Unternehmens Kiva Systems an Amazon und auf einer TED Konferenz mit intelligent zusammenarbeitenden und balancierenden Quadrocoptern beeindrucken konnte, den innovativen Würfel gebaut. Selbstständig denkende, auf komplexen Algorithmen basierende Systeme sind das Spezialgebiet von D´Andrea und konsequenterweise auch das Gebiet welches einige seiner Studenten wie Gajamohan folgen.


Funktionsweise des innovativen Würfels

Das Prinzip des Würfels der selbstständig auf einer Ecke balancieren kann ist relativ einfach. Im Innern des Würfels befinden sich Scheiben auf zwei Achsen, die computer-gesteuert die Balance des Würfels herstellen. Das Besondere an Cubli ist vor allem die Geschwindigkeit mit dem dieser die Balance erreicht. Der Würfel berechnet in sehr hoher Geschwindigkeit die Veränderung der Umgebung und passt die Rotations-Geschwindigkeit der Scheiben im Innern an um den Roboter-Würfel stabil zu halten. Ein Video zeigt die kleine, aber beeindruckende Erfindung der Eidgenössischen Technischen Hochschule in Zürich.

Video zum Cubli Würfel

Quelle: Swiss Federal Institute of Technology

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1 Kommentar

  1. Paul

    25. Dezember 2013 at 09:24

    Geiler Scheiß !

    Neulich hab ich einen Freund (Maschinenbauingenieur) gefragt, ob er es schafft, dass mein Regenschirm selbstständig auf meinem Finger balanciert. Normalerweise muss man ja den Schirm balancieren, aber mit diesem kleinen Gerät würde es auch andersherum gehen. =D

    Interessant wäre es auch zu sehen wie fünf Würfel übereinander sich verhalten würden.

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