Smartphones sind heute aus dem Alltag nur noch schwierig wegzudenken. Je wichtiger die Rolle der intelligenten Handys allerdings wird, desto größer wird auch der Bedarf an Möglichkeiten den Akku aufzuladen. Eine ganze Reihe an findigen Entwicklern hat daher bereits USB-Ladegeräte entworfen, die autark Strom produzieren und somit auch unterwegs zum Einsatz kommen können. Die genutzten Energiequellen waren dabei sehr unterschiedlich und reichten von der Sonnenenergie über die Wasserkraft, bis hin zur Blumenerde oder der heißen Tasse Kaffee. Das Ladegerät CydeKick passt dabei durchaus in diese Reihe, gewinnt seinen Strom aber durch den Tritt in die Pedale eines Fahrrads.


Das Prinzip des klassischen Dynamos wurde weiter entwickelt

Die Idee scheint dabei grundsätzlich auf der Hand zu liegen, immerhin werden Dynamos schon seit Ewigkeiten genutzt, um das Fahrradlicht zu betreiben. Der CydeKick hat die klassische Dynamotechnik allerdings ein wenig weiter entwickelt, damit eine konstante und möglichst effiziente Stromversorgung sichergestellt ist. Die Entwickler versprechen dennoch, dass der Einbau auch von Laien vorgenommen werden kann. Wer Ikea-Möbel zusammenbauen könne, der werde auch mit der Installation des CydeKick keine Probleme haben, so die Firma. Die Energie wird dabei am Hinterrad gewonnen und dann per Kabel zum Lenker transportiert. Dort befindet sich eine Smartphonehalterung mit USB-Kabel.


Die Anschaffungskosten sind vergleichsweise hoch

Wirklich günstig ist das Akkuladen per Muskelkraft allerdings nicht. Zwar ist die gewonnene Energie logischerweise kostenlos, der CydeKick selbst allerdings vergleichsweise teuer. Unterstützer der Kickstarter-Kampagne zahlen 150 Dollar für den CydeKick Mini und sogar stolze 275 Dollar für den CydeKick Pro. Da sind schon jede Menge Radtouren notwendig bis man den Anschaffungspreis durch die eingesparten Energiekosten wieder hereingeholt hat. Wer allerdings regelmäßig mehrtägige Radtouren unternimmt und dabei das Smartphone beispielsweise zur Navigation nutzt, für den könnte sich eine Anschaffung durchaus lohnen.

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1 Kommentar

  1. Petr

    19. August 2015 at 11:30

    Ich finde diesen Preis unverschämt, hoffe das es nicht so dumme Leute gibt die für das bisschen Strom soviel Geld ausgeben. Die Technik dahinter liegt im Cent Bereich. Wenn man alles einzeln kauft und Versandkosten zusammen rechnet, dann komme ich auf höchstens 20€. (hierbei ist zu erwähnen, das zb. ein Elektronik Händler das Teil nicht hat und man gezwungen bei einem anderen zu kaufen, das doppelte an Porto anfällt, das liegt bei den Populären Händlern Conrad und Reichelt bei ~ 5 €).
    Wer jemanden kennt der sich mit Elektronik auskennt, der kann sowas schnell und günstig bauen und der Gewinn wäre der gleiche, und ein verbesserter Dynamo, lässt sich auch bei ebay günstig kaufen 😉

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