Über den Ski- und Motorradanzügen ist er fast unsichtbar, bei einem Sturz ist er aber in nur 45 Millisekunden einsatzbereit. Die Rede ist vom Ski Airbag der italienischen Firma Dainese. Anfangs war der Airbag, damals D-Air, für Motorradfahrer gedacht. Rechtzeitig zu dem Olympischen Winterspielen 2014 kommt aber eine Skiversion auf den Markt. Der Airbag wird wie eine Weste getragen und bläst sich bei einem Sturz auf. Geschützt werden durch die Luftkissen die Schultern, der Hals und das Schlüsselbein.

Zusammenarbeit mit der FIS

In Zusammenarbeit mit der FIS, dem internationalen Skiverband, arbeitet Dainese seit einiger Zeit an einem Airbag für Skifahrer. Besonders Rennfahrer die mit hohen Geschwindigkeiten den Hang hinunter schießen können durch diesen noch besser geschützt werden. Getragen wird der Airbag wie eine Weste, gleich wie der Airbag für Motorradfahrer. Gefeilt wird noch an der richtigen Technik fürs Auslösen des Ski Airbags. Durch mehrere Beschleunigungsmesser, Drehratensensoren und GPS (…) erkennt der Airbag für Motorradfahrer wann es zu einem Sturz kommt. Innerhalb von 45 Millisekunden blasen sich dann die Luftkissen bei Hals, Schultern und Schlüsselbein auf. Nun muss für Skifahrer auch so ein System gefunden werden.


160 Testläufe

Anhand von 160 Testläufen bei verschiedenen Wetterbedingungen wurden tyische Bewegungen der Skifahrer aufgezeichnet und gespeichert. So konnte auch für den Airbag für Skifahrer ein passender Algorithmus gefunden werden. Den Ingenieuren hat vor allem der dünne Grat zwischen Sturz und Rennverhalten zu schaffen gemacht.

Dainese Airbag im Einsatz

Quelle

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