Die Liebe geht bei Frauen ganz buchstäblich durch den Magen, das haben Forscher der Drexel University herausgefunden. Wer das Herz einer Dame erobern möchte, sollte sie also zuerst richtig satt machen.


Probandinnen waren junge Frauen mit Normalgewicht

Die neue Studie der Drexel University steht unter Federführung von Elice Ely, PhD, die sich damit ihren Doktortitel erarbeitete. Senior Autor ist ihr Professor Michael R. Lowe, erschienen sind die Ergebnisse im Journal »Appetite«. Die Forscher untersuchten Gehirnaktivitäten bei hungrigen und satten Frauen: Die Probandinnen wurden gezielt so ausgewählt, dass sich unter ihnen sowohl Frauen befanden, die in der Vergangenheit Diäten durchlaufen hatten als auch welche, die nie eine Diät in Betracht gezogen haben. Außerdem handelte es sich durchweg um junge Frauen im College-Alter mit Normalgewicht.


Stärkere Gehirnaktivitäten im Belohnungszentrum

»Wir haben herausgefunden, dass Frauen, egal, ob sie jemals eine Diät durchlaufen haben oder nicht, beim Anschauen von romantischen Bildern stärkere Aktivitäten im Belohnungszentrum des Gehirns aufweisen, wenn sie gerade gegessen haben«, erklärt Ely. Erstaunlich ist, dass vorhergegangene Studien in der Regel zeigten, dass Menschen größere Sensibilität gegenüber Belohnungen aufweisen, wenn sie Hunger haben. Dabei ging es allerdings um andere stimulative Mittel wie Geld, Essen und berauschende Substanzen. Die romantische Ader scheint anders geartet zu sein: »Unsere Daten besagen, dass vorheriges Essen junge Frauen für Belohnungen jenseits der Lebensmittel sensitiviert. Sie unterstützen auch die Annahme über eine neuronale Vernetzung der für Essen und Sex zuständigen Gehirnbereiche.«

Ely hatte vor dieser Studie Grund zur Annahme, dass Frauen, die bereits mindestens eine Diät hinter sich haben, eine höhere Sensibilität für Belohnungen nach dem Essen aufweisen. Bisherige Forschungsergebnisse wiesen in diese Richtung. Tatsächlich zeigte diese Probandengruppe in einer bestimmten Gehirnregion mehr Aktivität, wenn sie sich die romantischen Bilder im satten Zustand ansah.

Quelle: medicalexpress.com

 

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