Einer aktuellen Studie des Hightech-Verbands Bitkom zufolge bremsen starke Sicherheitsbedenken der Deutschen die Verbreitung von Online-Speicher in Deutschland aus. Die Daten-Wolken werden in der Werbung als sehr komfortabel und bequem angepriesen, dennoch hält sich das Interesse in Grenzen. Viele Deutsche trauen hierbei dem „Braten“ nicht. Neusten Umfragen nach nutzt lediglich jeder Fünfte Cloud-Speicher um Fotos, Daten und Dokumente zu sichern oder auszutauschen.


Sicherheitsbedenken bei der Nutzung von Cloud-Diensten

Im europäischen Vergleich kann Deutschland im Hinblick auf die Nutzung von Clouds lediglich das Mittelfeld erreichen. Stolze 21 Prozent der Befragten gaben an aufgrund von Datenschutzbedenken und der Datensicherheit auf Cloud-Speicher zu verzichten. Länder wie Dänemark, Norwegen, Island und Großbritannien liegen ganz weit vorn, wenn es um die Nutzung von Cloud-Speicher-Angeboten aus dem Hause Google, Apple, Dropbox und Co geht. Zusammen mit Frankreich teilt sich Deutschland hingegen Platz 16 im europäischen Ranking. Ob diese Platzierung als beschämend einzustufen ist, bleibt dahinstehen. Schließlich muss jeder für sich entscheiden ob Cloud-Dienste verwendet werden oder nicht. Obwohl ein Großteil der Anbieter auf sichere Technologien setzt um das Vertrauen der Nutzer zu gewinnen, kommt es zu Datenlacks und Hacker-Angriffen. Eine gesunde Skepsis ist also absolut nachvollziehbar.


31 Länder nahmen an der Studie teil

Für die von der europäischen Statistikbehörde Eurostat durchgeführten repräsentativen Studie wurden Einwohner im Alter zwischen 16 und 74 Jahren aus 31 Ländern befragt. Als Schlußlichter der Studie werden Litauen, Polen und Rumänien genannt. Dank der modernen Cloud-Speicher können größere Datenmenge bequem online gespeichert und auch verwaltet werden. Dank spezieller Anwendungen für das Smartphone oder Tablet kann man auch über das mobile Internet unterwegs die gespeicherten Fotos oder Videos abrufen und beispielsweise den besten Freunden zeigen.

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