Rollen sich dir auch die Fußnägel auf, wenn du darüber nachdenkst, Insekten oder Würmer zu essen? Damit bist du ganz sicher nicht allein. Doch was hier hakt, das ist nur unser Kopfkino und hat mit der Wirklichkeit herzlich wenig zu tun. Wer sich traut, der kann noch heute probieren, wie so ein Würmer-Burger schmeckt, ganz ohne Rindfleisch und fast CO2-neutral.


Insektenburger, das Original / Copyright: Bug Foundation

Die Burger der Bug Foundation erobern die Supermärkte

Die Burger von Bug Foundation breiten sich allmählich aus, in erstaunlich vielen deutschen Supermärkten stehen sie jetzt schon zum Kauf bereit. Vor allem Rewe scheint keine Berührungsängste mit der eiweißreichen Kost zu haben, aber auch Tegut fehlt es nicht an Mut. Statt herzhafter Rindfleisch-Bratlinge finden wir gebratene Buffalo-Würmer vor, aus artgerechter Haltung und voller nahrhafter Proteine. Noch dazu enthalten die saftigen „Fleischstücke“ jede Menge wertvolle ungesättigte Fettsäuren, tun unserem Körper also wahrscheinlich viel besser als fettiges Rindfleisch. Der Burger sieht außerdem überhaupt nicht nach Würmern aus, es sind keine entsprechenden Gliedmaßen zu erkennen. Künstliche Zusatzstoffe gelten bei Bug Foundation als tabu, stattdessen setzt das Team lieber auf Bio-Soja.

Reduktion der Treibhausgase um den Faktor 100

Der Umweltschutz kommt ebenfalls nicht zu kurz. Die Würmerzucht verursacht bis zu 100 Mal weniger Treibgas als die Zucht von Rindern. Die kleinen Kriechtiere sind zudem 10 Mal weniger verfressen, benötigen also nur einen Bruchteil der Futtermittel. Schmecken sollen sie angeblich hervorragend, so suggeriert es uns das Unternehmen. Das könnte sogar stimmen, sonst wären die neuen Burger sicher nicht so weit verbreitet, wie sie es jetzt schon sind. Nun gilt es, den Ekelfaktor zu überwinden und selbst einmal herzhaft zuzubeißen! Der Umwelt wäre jedenfalls damit geholfen, und, wie es aussieht, auch der persönlichen Gesundheit. Insgesamt befinden sich Lebensmittel aus Insekten auf dem Vormarsch, allerdings in kleinen Trippelschritten. Es ist sicher nicht verkehrt, wenn sich unsere Esskultur ein wenig ändert, doch inwiefern man dort mitmacht, das muss jeder selbst wissen.


Quelle: bugfoundation.com 

Teile den Artikel oder unterstütze uns mit einer Spende.
PayPal SpendeAmazon Spendenshopping

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.