Solarstrom ist eine saubere und global verfügbare Form der Energieversorgung. Nicht jeder hat allerdings die Möglichkeit, das eigene Dach mit Solarmodulen zu bestücken. Eine erste Alternative sind dabei Solarladegeräte. Diese können dezentral eingesetzt werden und sind beispielsweise in der Lage Smartphones kostenfrei aufzuladen. Allerdings ist die Sonne auch ein recht unsicherer Kantonist. Nachts liefern Solarladegeräte beispielsweise gar keinen Strom und auch tagsüber ist die Energiegewinnung nie wirklich konstant. Geräte, die eine dauerhafte Stromversorgung benötigen – etwa Kühlschränke – sollten daher nicht mit transportablen Solarmodulen betrieben werden. Es sei denn, man ist im Besitz des UNplug Solar Controller.


Quelle: Kickstarter
Quelle: Kickstarter

Kontrollsystem schützt auch vor Blackouts

Dieses intelligente Kontrollsystem wird zwischen die individuellen Solarmodule und die zu versorgenden Elektrogeräte geschaltet. Scheint die Sonne, macht das Gerät dann nichts anderes als die gewonnene Energie auf die angeschlossenen Empfänger zu verteilen. Überschüssiger Strom wird zudem genutzt, um eine Reservebatterie zu laden. Versagt die Sonne dann den Dienst, kommt die eigentliche Stärke des Solar Controller zum Tragen. Dann nämlich erkennt der intelligente Kontrolleur, dass eine neue Energiequelle benötigt wird und zapft das konventionelle Stromnetz an. Umgekehrt funktioniert das natürlich auch: Kommt es zu einem Blackout der normalen Stromversorgung, kann die Solarenergie genutzt werden, um die Energieversorgung aufrecht zu erhalten.

Investitionskosten von weniger als 1000 Dollar

Finanziert werden soll der UNplug Controller per Crowdfunding. Für rund 200 Dollar kann man sich auf Kickstarter eines der schlauen Verteilgeräte sichern. Allerdings ist dabei wirklich nur der Controller enthalten. Die Solarmodule, sowie die Reservebatterie und sämtliche weitere Komponenten des Systems müssen extra angeschafft werden. Nach Angaben des Entwicklers Markus Löffler sollen die zusätzlichen Kosten aber bei weniger als tausend Dollar liegen. Trifft dies zu, lägen die Investitionskosten deutlich niedriger, als bei der festen Installation von Solarmodulen auf dem Dach.


Via: Treehugger

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