Ab morgen ist es wieder soweit: In der sechsten Staffel von „Die Höhle der Löwen“ wagen sich erneut Gründer mit ihren Geschäftsideen vor die kritischen Löwen – in der Hoffnung, einen Deal an Land zu ziehen. Wir stellen euch die Produkte für den morgigen Staffelstart kurz vor.


Mit Beginn der sechsten Staffel wird die Reihe der Löwen durch einen neuen Investor ergänzt. Nils Glagau ist 43 Jahre alt und hat sich vor allem als Inhaber von Orthomol einen Namen gemacht – einem Unternehmen, das Nahrungsergänzungsmittel vertreibt. Mit dabei sind auch wieder Ralf Dümmel, Gregor Kofler, Judith Williams, Dagmar Wöhrl, Carsten Maschmeyer und Frank Thelen.


Die Geschäftsideen für die erste Folge hat Vox bereits bekannt gegeben. Wir wollen euch an dieser Stelle einen Überblick geben.

Wheelblades: Schneekufen für Rollstühle

Patrick Mayer (40) ist aus Zürich in der Schweiz und ein begeisterter Wintersportler, der allerdings vor gut 20 Jahren einen schweren Snowboard-Unfall hatte und seitdem auf einen Rollstuhl oder auf Gehilfen zurückgreifen muss. Auf diesem Schicksal baut auch sein Produkt Wheelblades auf. Es handelt sich dabei um speziell angefertigte Kufen, die unter die Vorderräder eines Rollstuhls montiert werden können und verhindern sollen, dass dieser im Schnee einsinkt. Außerdem können die Wheelblades auch an einem Kidnerwagen oder Rollator montiert werden.

Ergänzt werden die Wheelblades durch ein Produkt namens SafetyFoot – einem Aufsatz für Gehilfen, der ebenfalls das Einsinken im Schnee verhindern soll und stabil und rutschfest ist. Der SafetyFoot soll nicht nur im Schnee Sicherheit geben, sondern auch auf Sand oder auf Feld- und Wanderwegen. Mayer möchte die Löwen überzeugen, 100.000 Euro in seine Idee zu investieren.

Sphery: Training für Körper und Gehirn

Ebenfalls aus Zürich stammt Sphery, ein zertifiziertes Fitnessgerät, das gemeinsam mit einer Software-Lösung den ExerCube ausmacht. Das Training mit dem ExerCube zeichnet sich durch vollen Körpereinsatz und besondere kognitive Herausforderung aus. Der ExerCuber bietet diverse Spiele, die Körper und Geist herausfordern sollen. Die drei Unternehmensgründer wollen die Höhle der Löwen mit 500.000 Euro verlassen. Dafür bieten sie 10 Prozent Firmenanteile. Ob ein derart hochbewertetes Unternehmen bei den Löwen ankommen wird, wird sich morgen zeigen.

JAGUA for YOU:

Tattoos sind voll im Trend. Doch nicht jeder möchte seine Haut permanent mit Tinte verziehen. Hier setzt Janet Carstensen (37) aus Hamburg mit JAGUA for You an. Dabei handelt es sich um ein Hautgel aus dem Saft der sündamerikanischen Frucht Genipapo Americana, mit dem sich jeder ein temporäres Tattoo auf die Haut zeichnen lassen kann. Angeblich sehen die mit JAGUA gezeichneten Tattoos täuschend echt aus. Das Ergebnis hält bis zu zwei Wochen und lässt sich ohne Rückstände komplett entfernen.

Dass Ihr Produkt funktioniert, beweist die Hamburgerin mit Tattoos der Gesichter der Löwen auf dem eigenen Körper. Carstensen hätte gerne 150.000 Euro für 15 Prozent der Firmenanteile.

Skills4School:

Bei Skills4School aus Hamm handelt es sich um eine Lern-App fürs Smartphone, die Schülern beim Pauken unterstützen soll. Der Gründer Rubin Lind hat die App bereits mit 17 Jahren entwickelt. Das Programm setzt auf Vernetzung von Schülern und Lehrern. Die Schüller können sich die App runterladen und die Inhalte interaktiv passend zum Lehrplan lernen. Lehrer hingegen können vorgeschlagene Übungen auswählen und Schüler für das Portal freischalten.

Skills4School erlaubt individuelle oder gemeinsame Klausurplanung. Dabei werden die Inhalte mit Hilfe eines Lernalgorithmus an den individuellen Lernfortschritt angepasst. Der inzwischen 19-jährige Gründer möchte 700.000 Euro von den Löwen und bietet dafür 14 Prozent Anteil an dem Unternehmen.

PAUDAR: Anbraten ohne Fettspritzer

Nie mehr lästige Fettspritzer – das versprechen zumindest die beiden Gründer Johannes Schmidt und Deniz Schöne. Ihr Produkt PAUDAR ist ein Bratpulver, das nahezu fettfrei ist und nicht spritzt. Das Bratpulver basiert auf Pflanzenfett und ist leicht dosierbar. Es wurde entwickelt, um den Fetteinsatz in der Pfanne zu minimieren.

Die Entwicklung von PAUDAR hat die beiden Gründer ungefähr anderthalb Jahre gekostet. Nun möchten sie auf den Massenmarkt. Für diesen Schritt erhoffen sie sich 125.000 Euro für einen Unternehmensanteil in Höhe von 12,5 Prozent.

"

Teile den Artikel oder unterstütze uns mit einer Spende.
PayPal SpendeAmazon Spendenshopping

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.