Wer gerade Musik hört oder einem Hörbuch lauscht, der wird nur ungerne dabei unterbrochen. Manchmal lässt sich dies aber nicht vermeiden. Ärgerlich ist es allerdings, wenn man vergisst, den Audioplayer zu pausieren. Im schlechtesten Fall nimmt es dann einiges an Zeit in Anspruch, die richtige Stelle wiederzufinden. Offensichtlich kennt man dieses Problem auch auf dem fünften Kontinent. Denn die neuseeländische Firma Vivnnovation Limited hat nun eine technische Lösung des Problems präsentiert: Die Kopfhörer SenCbuds wurden mit Sensoren ausgestattet, die automatisch erkennen, ob sie sich gerade im Ohr des Hörers befinden. Ist dies nicht der Fall, wird der Audioplayer automatisch pausiert.


Via: Indiegogo Copyright: Vivnnovation Limited
Via: Indiegogo Copyright: Vivnnovation Limited

Kleine LED-Leuchte kann Signale an die Umwelt senden

Umgekehrt funktioniert der Trick auch: Werden die Kopfhörer wieder in die Ohren gesteckt, startet auch die Musik wieder. Allerdings kann der Nutzer die Musik natürlich auch auf eher klassische Weise steuern. Dazu ist ein Steuerungsmodul in die Kabel integriert. Mit dessen Hilfe kann beispielsweise die Lautstärke reguliert oder das nächste Lied ausgewählt werden. Auch ein Mikrofon ist dort integriert, so dass Telefonanrufe ebenfalls mit den Kopfhörern angenommen und beantwortet werden können. Außerdem verfügen die SenCbuds über eine kleine LED-Beleuchtung. Diese kann beispielsweise genutzt werden, um mit seiner Umgebung non-verbal zu kommunizieren. So kann ein rotes Licht bedeuten, dass man auf keinen Fall gestört werden möchte.

Der integrierte Akku reicht für rund zwei Wochen

Die ganzen kleinen, aber durchaus nützlichen Features verbrauchen allerdings auch Energie. Die Kopfhörer müssen daher von Zeit zu Zeit aufgeladen werden. Eine Akkuladung soll dabei nach Angaben des Unternehmens mehr als zwei Wochen reichen. Auch danach kann allerdings weiter Musik gehört werden – man muss nur wieder selber daran denken, den Audioplayer zu pausieren. Aktuell sind die Kopfhörer auf der Crowdfunding-Plattform Indiegogo erhältlich. Unterstützer zahlen dort 45 Dollar. Rund ein Drittel der benötigten Summe ist so bereits zusammengekommen. Später ist im Einzelhandel ein Verkaufspreis von 70 Dollar geplant.


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