Das individuelle Schlafbedürfnis ist bei jedem unterschiedlich ausgeprägt. Manch einer kommt mit einer Nachtruhe aus, die eher einem kurzen Schläfchen gleicht. Andere wiederum legen Wert auf einen langen und geruhsamen Schlaf. In jedem Fall gilt aber: Je höher die Schlafqualität in der Nacht ist, desto erholter und fitter startet man in den nächsten Tag. Die smarten Kopfhörer mit dem Namen Kokoon setzen genau da an. Mit Sensoren messen sie die Gehirnströme des Trägers und erkennen, wann dieser eingeschlafen ist. Automatisch reduzieren sie dann die Lautstärke der Musik. Ein beruhigendes Rauschen wiederum kommt zum Einsatz, wenn die Sensoren einen unruhigen Schlaf melden.


Quelle: Kickstarter © Kokoon
Quelle: Kickstarter © Kokoon

Musik zur richtigen Zeit kann die Leistung verbessern

Für die Zukunft haben die Macher hinter den smarten Kopfhörern zudem schon weitere Pläne. So sollen die Kopfhörer beispielsweise auch am Tag die Konzentration des Trägers überwachen. Sinkt diese und die Gedanken drohen abzuschweifen, könnte dann die passende Musik eingespielt werden, um die Konzentration wieder zu steigern. Noch ausgefallener sind die Pläne, das Erinnerungsvermögen durch Musik zur richtigen Zeit zu steigern. So kam eine Studie vor kurzem zu dem Ergebnis, dass Musik, die zur richtigen Zeit während der Tiefschlafphase gespielt wird, hilft, das am Tag Gelernte besser und dauerhafter zu behalten.

Das Design ist speziell für die Nutzung während des Schlafens konzipiert

Sollten sich diese Ergebnisse bestätigen, könnten die Kokoon-Kopfhörer auch dafür zum Einsatz kommen. Über die notwendige Technik verfügen sie bereits jetzt. Für potentielle Käufer dürfte – bei aller Begeisterung über die technischen Möglichkeiten – allerdings auch der Tragekomfort von Bedeutung sein. Die kreativen Köpfe hinter der Idee versichern dabei, dass die Kopfhörer speziell für Schlafsituationen designt wurden und während des Schlafens keinesfalls stören. Insgesamt scheint die Idee jedenfalls einen Nerv getroffen zu haben: Die Kickstarter-Kampagne hat bereits mehr als 900.000 Dollar eingesammelt.


Via: Digitaltrends

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