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Mangelnde Hygiene als häufige Todes- und Infektionsursache

Gemeinsam mit seinen Studenten, hat Professor Douglas Schuler von der Rice University einen Container entwickelt, der als mobiler Operationssaal in Zukunft unzählige Leben retten soll. Der Container versorgt sich selbst mit Strom und verfügt über ein in sich geschlossenes Wasserkreislauf-System. Dank des autarken OP, können Operationen in Entwicklungsländern um ein Vielfaches hygienischer durchgeführt werden als in den meisten Krankenhäusern.

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Joseph Lister sorgte im 19. Jahrhundert dafür, dass medizinische Geräte in Krankenhäusern sterilisiert werden. Schließlich war die mangelnde Hygiene in den Krankenhäusern verantwortlich für einen Großteil der Infektionen und Todesfälle. In vielen Entwicklungsländern stellen „saubere“ Operationen nach wie vor ein Problem dar und sind kaum durchführbar. Mit der Sterile Box soll sich das in Zukunft jedoch ändern. Schuler ließ einen kompletten Op-Saal in einen Container bauen. Hier kann nicht nur hygienisch behandelt, sondern auch das OP-Besteck wieder ordentlich sterilisiert werden. Strom gibt es über die großzügig auf dem Dach angebrachten Solarmodule. Ein geschlossener Wasserkreislauf macht das System in der Gänze noch unabhängiger. Auch die Sterilisationsgeräte werden mit Solarstrom angetrieben.

Insgesamt handelt es sich bei dem mobilen Operationssaal um eine sehr begrüßenswerte Entwicklung, die durchaus Zukunftspotential hat. Im folgenden Videoclip wird der mobile Lebensretter noch einmal vorgestellt.

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