Regenschirme erleiden oft das tragische Schicksal, dass sie irgendwann alleine zurückgelassen werden. Ob in Bussen, Bahnen, öffentlichen Gebäuden oder Veranstaltungsräumen – überall gibt es in der Regel eine reichhaltige Sammlung an vergessenen Schirmen. Dies dürfte mit der Tatsache zusammenhängen, dass Leute oft zur Sicherheit einen Schirm mitnehmen, wenn sie das Haus verlassen. Regnet es dann aber doch nicht, gerät der mitgebrachte Schirm in Vergessenheit und bleibt liegen. Die Firma Blunt stellt hochwertige Regenschirme her und ist damit besonders von diesem Problem betroffen. Denn wer zahlt schon viel Geld für einen Regenschirm, wenn dieser eh ständig verloren zu gehen droht?


Digitale Karte weist den Weg

Die Lösung der Schirmentwickler: In Zusammenarbeit mit der Firma Tile wurde eine Bluetooth-Applikation in die neuesten Modelle des Unternehmens integriert. Somit kann jeder Kunde auf seinem Smartphone den aktuellen Aufenthaltsort seines Regenschirms erfragen. Dazu öffnet man einfach die entsprechende Anwendung auf dem Mobiltelefon und drückt dort den „Finden“-Button. Befindet sich der Schirm in einem Umkreis von rund 20 Metern, meldet dieser sich automatisch und gibt solange Töne von sich, bis der User ihn gefunden hat. Bei größeren Entfernungen hingegen öffnet sich eine Kartenansicht, in der der Standort des Schirms verzeichnet ist.


Schirm übersteht Windstärken von mehr als 100 km/h

Die neuen Schirme unterscheiden sich aber nicht nur durch diese technische Neuerung von herkömmlichen Modellen. Auch das Design ist eine eigenständige Entwicklung und auf die aerodynamischen Anforderungen eines Schirms zugeschnitten. Dadurch ist das Modell „Blunt Metro XS+ Tile“ in der Lage Windstärken von bis zu 80 Kilometern pro Stunde auszuhalten. Noch besser macht es das Modell „Blunt Classic + Tile“, das Windstärken von mehr als 100 Kilometern pro Stunde unbeschadet überstehen soll. Dies ist dann allerdings auch schon ein Bereich, der als schwerer Sturm bezeichnet wird. Wenn es sich irgendwie vermeiden lässt, sollte man da die eigenen vier Wände ohnehin nicht verlassen – auch wenn der Regenschirm theoretisch dafür gemacht ist.

So richtig günstig sind die beiden Modelle allerdings nicht. Den XS+ gibt es zum Preis von 69 Dollar, der Classic + hingegen kostet sogar 99 Dollar. Ob dies eine lohnende Investition ist, dürfte vor allem mit der Frage zusammenhängen, wie viele Schirme man in der Vergangenheit bereits verloren hat. Wer bisher ständig neue Schirme kaufen musste, weil die alten nicht mehr auffindbar waren, für den könnte die neue Bluetooth-Technologie im Schirm eine sinnvolle Einrichtung sein und im Endeffekt sogar kosten sparen. Die neuen Bluetooth- Schirme können ab sofort beim Hersteller vorbestellt werden.

Blunt Regenschirm Test bei 100 km/h und mehr

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