Um die Experten von morgen schon heute im Umgang mit Programmierungen und digitale Medien fit zu machen, fordert die Digitalbotschafterin der Bundesregierung Gesche Joost bereits eine frühe Beschäftigung mit der Thematik in Schulen. Die SPD-Politikerin äußerte in einem Interview mit der Osnabrücker Zeitung (OZ) Bedenken, dass die Schüler im internationalen Vergleich ins Hintertreffen geraten könnten.


Kinder Schule

Programmieren in der Grundschule

Gesche zufolge ist es für die spätere berufliche Laufbahn wichtig digitales Recherchieren, Programmieren und Mediengestaltung zumindest in den Grundzügen zu beherrschen. Schließlich sollten die Grundlagen bereits in der Schule geschaffen und somit stärker in den Lehrplan mit einbezogen werden. In Großbritannien sei „Digitale Bildung“ bereits als Pflichtfach etabliert. Diesen Trend sollte man auch in Deutschland annehmen, führt die Expertin weiter aus. Um den Anschluss nicht zu verpassen, sollten zeitnah entsprechende Konzepte ausgearbeitet und auch umgesetzt werden.


In vielen Schulen Deutschlands erweisen sich Projekttage nach wie vor großer Beliebtheit. So wird unter anderem auch das Gebiet der künstlichen Intelligenz näher forciert. Einige Einrichtungen setzen dabei vermehrt auf Unterricht mit Robotern. Hier können Schüler sich in kleinen Gruppen zusammenfinden und ihren eigenen produktiven Roboter kreieren. Dabei wird nicht nur Ideenreichtum, sondern auch physikalisches und programmiertechnisches Verständnis voraus gesetzt. Die Schüler lernen das jedoch spielend, da Roboter große Begeisterung hervorrufen.

Robotic Unterricht an der Albert Schweizer Schule in Offenbach

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