Lieferboxen erfreuen sich nach wie vor großer Beliebtheit. Wir hatten eine Zeit lang Foodist getestet und waren durchaus angetan von den Boxen und auch den stets wechselnden Inhalten. Dinnery knüpft an dem Trend an, befördert das Ganze jedoch auf eine neue Ebene. Im Kern erwartet Besteller einer Dinnery Box frisches Essen auf Gourmet-Niveau, das in Spezialboxen angeliefert wird und lediglich noch eimal erwärmt werden muss. Ohne großen Aufwand kann man sich somit einen perfekten Abend mit kulinarischen Highlights bereiten. Dinnery beliefert nicht nur Singles und Paare, sondern bei Bedarf auch Familien. Ein Auftrag ging auch schon an eine größere Geburtstagsrunde. Um den Service weiter auszubauen, benötigt Dinnery eine Finanzspritze in Höhe von 95.000 Euro. Auf der Suche nach potentiellen Investoren, lockt es Marcus Läbe und Ricardo Diaz heute Abend in die Höhle der Löwen. Ab 20:15 Uhr wird Dinnery auf Vox gepitched.


Dinnery
Das Dinnery-Menü aus „Die Höhle der Löwen“
Bild: Dinnery

Das zeichnet Dinnery aus

Auf dem ersten Blick unterscheidet sich Dinnery nicht wesentlich von bereits bestehenden Lieferdiensten. Konkret hebt sich Dinnery jedoch deutlich ab. Zu den Alleinstellungsmerkmalen zählt unter anderem die besondere Frischeverpackung der einzelnen Gourmet-Essen-Zutaten. Diese kommen teilweise verschweißt, teilweise aber auch in ansehnlichen Schraubgläsern daher. Das Auge isst bekanntlich mit. Schon die Dinnery-Box allein besticht durch ein schlichtes aber edles Design. Auf Wunsch kann der Kunde noch passende Beigaben wie etwa besonderen Käse oder Wein zur Box dazu bestellen. Dinnery listet im Onlineshop einerseits schon zusammengestellte Boxen, wie etwa die Starter-Box oder die Box aus „Die Höhle der Löwen“, die heute Abend serviert wird. Andererseits kann man sich jedoch durch die einzelnen Angebote klicken und selbst ein Menü zusammenstellen. Regelmäßig sind 3-Gang-Menüs inkludiert.

Warum Dinnery? Um die Nachfrage nach hochwertigen frischen Essen, ohne Zusatzstoffe gerecht zu werden, müssen sich die Anbieter entsprechend an die Kunden anpassen. Immer weniger Menschen nehmen sich die Zeit täglich frisch zu kochen. Nach einem harten Arbeitstag grummelt der Bauch, so dass die Versuchung hoch ist zum FastFood zu greifen. Wer in einer Stadt lebt hat hier aber auch durchaus die Möglichkeit gesünderes FastFood zu bestellen. In ländlichen Gegenden dürfte wohl Pizza und Co überwiegen. Dinnery möchte ebenfalls eine Art FastFood bieten allerdings auf höchstem Gourmet-Niveau. Das gelingt dem Start-up auch, da in der Unternehmensküche wirkliche Profis hantieren. Dass die Dinnery-Menüs schmecken, zeigt auch das Fazit von Lencke Steiner und Vural Öger, die heute Abend ein Essen probieren. Gelobt werden vor allem der tolle Geschmack und die Frische des noch einmal erwärmten Menüs. Dinnery liefert innerhalb von 24 Stunden das frisch gekochte Menü. Dabei kann man sich im Vorab auf eine feste Lieferzeit festlegen. Das Essen ist bereits so verpackt, dass es nur noch einmal aufgewärmt und hübsch angerichtet werden muss.


Ein 3-Gang-Menü zum Aufwärmen für Zwei kostet zwischen 40 und 60 Euro. Wer in ein Gourmet-Restaurant dinieren geht, wird nicht weniger zahlen. Ausprobieren kann man das Ganze sicher einmal. Für das tägliche Abendbrot dürfte Dinnery allerdings eine recht teure Angelegenheit werden. Ab und zu sollte und darf man sich aber auch einmal etwas gönnen.

Dinnery in „Die Höhle der Löwen“

Dinnery buhlt heute Abend um die Aufmerksamkeit der Löwen und überzeigt geschmacklich und mit dem Auftritt. Allerdings scheint Frank Thelen Schwierigkeiten zu haben die konkrete Geschäftsidee zu erfassen. Der potentielle Investor räumt Dinnery die Chance ein die Geschäftsidee innerhalb von 90 Sekunden noch einmal zu erklären. Der Aufforderung kommt Ricardo Diaz umgehend nach. Ob ein Deal zustande kommt, bleibt jedoch abzuwarten.

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