Handyempfang dank mehrerer Antennen verbessern
Handyempfang dank mehrerer Antennen verbessern

Speziell bei den neuen Handys und Smartphones mit extrem flacher Bauform stellen die Antennen die Hersteller vor immer neue Probleme. Dies beweist beispielsweise das iPhone4, welches vor Kurzem erst wegen Empfangsproblemen in die Schlagzeilen geriet. Viele Mitbewerber und Anbieter von Handys machten sich darüber lustig und boten beispielsweise ein iPhone4 Pflaster an, das als Erste Hilfe gelten sollte. Das moderne Modelldesign der Smartphones und Handys der neuen Generationen lässt die Probleme immer größer werden. Flachere Bauformen und der immer weniger zur Verfügung stehende Platz, im Inneren der Geräte, machen vielen Herstellern Probleme die Empfangs und Sendeleistung der Handys zu optimieren. An der Rice University in Houston entwickelten jetzt Forscher Antennen, die bessere Empfangsleistungen aufweisen und geringeren Stromverbrauch vorzuweisen haben. Aktuelle verwenden Mobiltelefone zumeist eine einzige Antenne, die das Signal in alle Richtungen aussendet. So soll die nächstgelegene Basisstation für den Verbindungsaufbau gefunden werden.


Durch dieses ständige Senden werde nicht nur die Lebensdauer der Akkus verkürzt, sondern zudem sorge dieser Vorgang auch für Störungen bei anderen Anwendern. Dies teilte der Forscher Lin Zhong von der Rice University in Houston mit. Die Forschungsgruppe rund um Lin Zhong an der Rice University teilt mit das man auf der Suche nach Verbesserungsmöglichkeiten für die Energieeffizienz von elektronischen Geräten sei. Man mache Versuche in die Richtung, dass man mit mehreren Antennen in einem Gerät, die in unterschiedliche Richtungen abstrahlen den Empfang der Handys verbessern wolle und zugleich den Stromverbrauch senken kann.


Im Vergleich zu einer Antenne können schon zwei an einem Smartphone angebrachte Antennen, die sich sowohl an der Vorderseite des Gerätes als auch an dessen Rückseite befinden, den Empfang am Rande eines Handynetzes nahezu verdoppeln können. Inmitten des Empfangsnetzes können diese beiden Antennen dafür sorgen, dass sich der Stromverbrauch halbiert. Mit einem bereits bestehenden Prototypen, der über mehrere Antennen verfügt, habe man auch bei spontanen Richtungsänderungen die Verbindung halten können. Wenn diese Entwicklung weitere Früchte trägt, könnte die Verbindung in Zukunft noch besser gewährleistet sein, die anfallenden Störungen anderer Nutzer sich extrem verringern und zudem die Laufzeit der Handyakkus noch um einiges gesteigert werden. Mit weiteren neuen Techniken wie dem neuen Bluetooth Standard könnten die Akkus noch weiter entlastet werden.

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