Malen nach Zahlen erfreut sich auch nach vielen Jahren noch großer Beliebtheit bei Kindern und Erwachsenen. Die drei Gründerinnen Annette Siegle, Tanja Haller und Julia Habermaier haben inzwischen aber unter Beweis gestellt, dass sich das Grundprinzip auf kreative Art und Weise noch weiter entwickeln lässt. Denn sie haben Klebepunkte erfunden, die nach einer vorgegeben Systematik angebracht werden können – und dann ein einheitliches Kunstwerk ergeben. Daher stammt auch der Name des Unternehmens: Dot on Art. Gegründet wurde das Startup bereits vor rund acht Jahren. Es handelt sich also um ein vergleichsweise altes Unternehmen. Nun wollen die drei Frauen hinter dem Produkt den nächsten Schritt wagen und mithilfe eines Investments in der Höhle der Löwen die Verkaufszahlen deutlich steigern.


Foto: MG RTL D / Frank Hempel

Das erste Produkt war ein kreativer Jahresplaner

Entstanden ist die Idee mit den Klebepunkten allerdings nicht durch den Wunsch Kunstwerke zu produzieren. Vielmehr wollten die drei Gründerinnen ein Verfahren entwickeln, mit dem sie ihre Termine optisch ansprechend und jederzeit änderbar festhalten können. Daraus entstand schließlich der Dot on Art Jahresplaner, der bis heute zu den meistverkauften Produkten des Unternehmens gehört. Um Termine auch verlegen zu können, wurden die Klebepunkte so gestaltet, dass sie sich leicht wieder ablösen lassen. Dieses Merkmal ist bis heute bei allen Produkten von Dot on Art erhalten geblieben. Es muss also niemand fürchten, durch eine unbedachte Aktion das gesamte Kunstwerk zu zerstören. Gedacht sind die Produkte nicht nur für Kinder, sondern durchaus auch für kreative Erwachsene – wie sie etwa in der Höhle der Löwen zu finden sind.

Das Unternehmen wird mit 500.000 Euro bewertet

In der Sendung präsentieren die Gründerinnen von Dot on Art gleich eine ganze Reihe von Klebe-Kunstwerken. Wenig überraschend ist darunter auch ein Löwe aus kleinen Klebepunkten. Die potentiellen Investoren erhalten zudem Anschauungsmaterial zum selber ausprobieren. Ein besonderes Feature wurde auf der Webseite integriert. Dort können Kunden eigene Bilder hochladen – und erhalten dann eine Version zum selber kleben. Anders als einige Gründer in der Vergangenheit, kommen die drei Frauen hinter Dot on Art mit einer vergleichsweise niedrigen Forderung in die Höhle der Löwen: Für 20 Prozent der Anteile fordern sie 100.000 Euro. Die komplette Firma wäre somit eine halbe Millionen Euro wert. Ob diese Bewertung berechtigt ist, dürfte vor allem davon abhängen, wie viele Kunstwerke und Jahresplaner das Unternehmen in der Vergangenheit bereits verkauft hat.

Einige Löwen dürften an den Produkten interessiert sein

Grundsätzlich handelt es sich aber um ein interessantes Produkt für alle fünf Löwen. Frank Thelen und Carsten Maschmeyer beispielsweise verfügen über viel Expertise im Online-Handel und könnten daran interessiert sein, die Produkte dort großflächig zu vermarkten. Ähnliches gilt für Ralf Dümmel, nur dass dieser bevorzugt mit dem stationären Einzelhandel zusammen arbeitet. Judith Williams wiederum ist im Teleshopping gut vernetzt und könnte das Produkt über diesen Kanal zum Endkunden bringen, während Dagmar Wöhrl eigene Kaufhäuser betreibt und somit immer auf der Suche nach innovativen Ideen ist. Ob Dot on Art in der Höhle der Löwen aber tatsächlich ein Investment erhält, dürfte zum einen von der Qualität des Pitches und zum anderen in erster Linie von den Geschäftszahlen des Unternehmens abhängen.


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