Die heiße Tasse Kaffee gehört bei vielen Deutschen zum allmorgendlichen Ritual. Dabei wird allerdings auch eine Menge Energie verschwendet, weil das Wasser zunächst erhitzt wird – die dabei entstehende Wärme dann allerdings nicht genutzt wird. Die Europäische Union hat in diesem Bereich bereits Handlungsbedarf erkannt und will den Energieverbrauch von Kaffeemaschinen regulieren. Die 17-jährige Ann Makosinski hingegen geht einen anderen Weg. Sie will die entstehende Wärme nutzen, um daraus Energie zu gewinnen, mit der dann beispielsweise der Smartphone-Akku geladen werden kann.


Kaffee Energie
Energie durch heißen Kaffee Bild: Screenshot vom Global BC Videoausschnitt

Tasse mit USB-Port leitet die Energie weiter

„Ich sah wie man ein heißes Getränk bekommt – und dann schlicht wartet bis es kalt genug ist, um getrunken zu werden. Warum die dabei austretende Energie nicht auffangen und in Elektrizität verwandeln?“ beschreibt die Erfinderin ihren Gedankengang. Sie hat daher eine spezielle Tasse entwickelt, die über einen eigenen USB-Anschluss verfügt. Füllt man ein heißes Getränk in diese Tasse, wandelt diese die Wärme in Elektrizität um und kann dann über den USB-Port elektrische Geräte laden. Wie viel Energie mit einer Tasse Kaffee tatsächlich gewonnen werden kann, hat Makosinski bisher nicht bekannt gegeben.

Makosinski ist ein bekannter Name in der Technikbranche

Makosinski ist allerdings in der Technikbranche kein unbekanntes Gesicht. Bereits mit Fünfzehn gewann sie auf der „Google Science Fair“ in ihrer Altersklasse den Preis für die innovativste Neuentwicklung – eine Taschenlampe, die durch die Wärme der Hand betrieben wird. Diese ist inzwischen in Produktion gegangen und soll demnächst auf den Markt kommen. Ob der E-Drink ein ähnlicher Erfolg werden wird, ist bisher noch nicht abzusehen. Auf einer Technikmesse in Pittsburgh will Makosinski demnächst weitere Details ihrer Erfindung präsentieren. Die zugrunde liegende Idee erscheint allerdings schon jetzt vielversprechend.


Quelle: Treehugger

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