Falls Daniel Kübelböck sich wirklich wegen Mobbing das Leben genommen hat, steht er damit beileibe nicht allein da. Ausgrenzung und Bösartigkeiten haben äußerst verletzende Wirkung, die lebenslange Wunden versursacht und im schlimmsten Fall zum Suizid führt. Die „Great Kindness Challenge“ soll dabei helfen, das zwischenmenschliche Klima entscheidend zu verbessern, indem es Kinder und Jugendliche dazu anregt, ihren Mitschülern gezielt Gutes zu tun.


Mobbing ist seelische Grausamkeit – nun geht es den Bösartigkeiten an den Kragen!

10 Millionen Schüler sind bereits an der Aktion beteiligt

10 Millionen Schüler an mehr als 15.000 Schulen machen bereits mit, von ihnen gehen jedes Jahr mehr als eine Milliarde Akte der Freundlichkeit aus! Das Projekt hat sich bereits in 91 Ländern der Erde verbreitet – und es werden immer mehr Teilnehmer. Schulklassen, die mitmachen möchten, fordern die Checkliste der Organisation „Kids für Peace“ an, die 50 verschiedene Aktionspunkte enthält. Der Lehrer teilt die Liste an die Klasse aus, diese wiederum formt mehrere Kleingruppen oder beteiligt sich als Ganzes an der Aktion. Vorzugsweise läuft das Projekt in der letzten Januarwoche ab, dann werden die Freundlichkeiten aktiviert, um für alle so viel Nestwärme wie möglich zu erzeugen. Aber Achtung: Das Ausschütten von Liebe kann süchtig machen, sodass die übrigen 51 Wochen des Jahres davon nicht unberührt bleiben!

Keine gute Tat bleibt ohne Früchte

Gelingt es einer Klasse nicht, ausgerechnet in dieser Woche ihren Aktionsplan zu erfüllen, kann das Projekt auch auf einen anderen Zeitpunkt verlegt werden. Hauptsache, möglichst viele Menschen werden darin involviert, auch Lehrer, Tutoren, Familien und ganze Gemeinden. Eines ist absolut klar: Keine gute Tat bleibt ohne Früchte, darum sind im Zuge der „Great Kindness Challenge“ einige grundlegende Veränderungen in den betreffenden Klassenverbänden zu erwarten – zum Positiven.


„Kids for Peace“ ist eine internationale Non-Profit-Organisation, die sich der Mission verschrieben hat, mit Hilfe der Jugend eine friedlichere Welt zu gestalten. Sie möchte die Menschen zurückführen zu gegenseitigem Respekt und Achtsamkeit, um Mobbing, Streit und Kriege zu unterbinden und die Gesellschaft enger zusammenzuführen.

Quelle: kidsforpeaceglobal.org

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